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Herzlich willkommen im Marienstift Dorfen (v. r.): Einrichtungsleiterin Marion Prey mit Klaus Prey, Sophie Kutschker, Quirin Rödelberger, Laura Kronseder, Jan Wodtke, Sarah Navjoks, Klara Hochmuth (Leitung soziale Betreuung), Anita Herz (Leitung Tagespflege), Moritz Gantner und Jussuf Alihassan (ehrenamtlicher Praktikant).

Marienstift Dorfen

Fünf neue junge Helfer

Zwei neue Auszubildende und drei Schüler, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, haben ihren Dienst im Marienstift Dorfen angetreten. Einrichtungsleiterin Marion Prey hieß sie willkommen und erzählte den Neulingen, was auf sie zukommen wird.

Dorfen „Man muss sich auf den Beruf einlassen und den Schichtdienst mögen“, sagte Einrichtungsleiterin Marion Prey bei einem lockeren gemeinsamen Frühstück. Bei diesem Treffen sollten die zwei neuen Auszubildenden und die drei FSJler alle Bereiche im Marienstift sowie die Mitarbeiter der einzelnen Stationen besser kennenlernen.

Dabei erklärte Anita Herz, die Leiterin der Tagespflege, den Ablauf und die Aufgaben ihres Bereichs. Anschließend informierten Klara Hochmuth, Leiterin der sozialen Betreuung, Tanja Folger, Leitung ambulanter Pflegedienst, und Brigitte Huber, die die Pflegekurse leitet, über ihre Abteilungen.

Durch ihre Ausbildung im Alten- und Pflegeheim in Dorfen will Sophie Kutschker (17) aus Armstorf „den alten, kranken Menschen helfen und den besseren Umgang mit ihnen lernen“. Ihr Ziel ist es, Stationsleiterin zu werden. Nachdem sie ein Schulpraktikum und einen Ferienjob im Marienstift gemacht hatte, wurde ihr eine Ausbildungsstelle angeboten, die sie schließlich annahm.

Ihr Kollege Moritz Gantner hat „Spaß in der Ausbildung, weil man weiß, man tut etwas Gutes“. Der 16-jährige Dorfener plant nach seiner Lehre eine „Weiterbildung in Richtung Schmerztherapie“. Durch ein Schulprojekt war er auf die Ausbildungsstelle aufmerksam geworden. Beide Auszubildenden sind derzeit auf der Pflegestation tätig.

Laura Kronseder (16) möchte durch das Freiwillige Soziale Jahr herausfinden, ob der Beruf als Altenpflegerin etwas für sie in Zukunft wäre. Wenn ihr die Arbeit im Altenheim Freude bereitet, möchte sie eine Ausbildung in der Einrichtung machen. Neben ihr absolvieren auch Marco Datzmann (16) sowie Celina Reinl (19) ein FSJ.

Die Altenpfleger Jahn Wodtke, Klaus Prey sowie Altenpflegerin Sarah Navjoks stellten klar, dass sie immer für die fünf Schüler da sein werden, falls Fragen oder Probleme auftauchen sollten. In ihrer Ausbildung durchlaufen die Azubis den Pflegebereich, die Tagespflege, den ambulanten Dienst und die soziale Betreuung. Heutzutage Auszubildende zu finden, sei auch für sie schwierig, erzählte Prey, deshalb freut sie sich sehr über die beiden und wird sie höchstwahrscheinlich nach der Ausbildung übernehmen.

Laura Silbernagl

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