Es geht voran (v. l.): Bundesminister Alexander Dobrindt, Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner und Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz sind zufrieden. Foto: (Heine)

Förderprogramm Breitbandausbau

Gemeinden kassieren 50 000 Euro

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Berlin/Dorfen – Der Bundestags-Wahlkreisabgeordnete Andreas Lenz (CSU) nahm zusammen mit Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) an der Übergabe der Förderbescheide für Mittel aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau teil.

Dabei überreichte Bundesminister Alexander Dobrindt (CSU) 93 Förderbescheide für den Breitbandausbau, darunter an die Stadt Dorfen und den Markt Isen, sowie an die Gemeinden Hohenpolding, Inning, Kirchberg und Lengdorf. Die Kommunen erhalten damit je 50 000 Euro, die für Planungskosten bereitstehen, um Ausbauprojekte für schnelles Internet zu planen und die Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte zu erstellen.

In einem zweiten Schritt der Förderstufe teilt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bis zu 15 Millionen Euro je Projekt zu, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern. „Es freut mich, dass der Landkreis Erding erneut mit Dorfen und weiteren Gemeinden gefördert wird“, erklärte Lenz nach der Übergabe. „Mit dem Bundesförderprogramm sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang mit schnellem Internet erhalten. Ziel des Programms ist es, dass es auf der Landkarte bald keine weißen Flecken mehr ohne schnellen Internetzugang gibt.“

Grundner zeigte sich erfreut über die Zuwendung. „Mit der Förderung durch den Bund wird es uns ermöglicht, ein fundiertes Konzept zum flächendeckenden Ausbau zu erarbeiten und danach die ,weißen Flecken’ Zug um Zug zu beseitigen“, freute sich Dorfens Bürgermeister. „Ziel ist es, jedem Anwesen in unserem Gemeindegebiet die Möglichkeit für einen schnellen Internetanschluss zu gewährleisten.“

Mit dem Bundesprogramm kann gerade die Stadt Dorfen, die mit 202 Ortsteilen, verteilt auf eine Fläche von knapp 100 Quadratkilometern, eine der größten Flächengemeinden Oberbayerns ist, bei der flächendeckenden Erschließung mit schnellem Internet vorankommen. Während die größeren Orte bereits gut bis sehr gut mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen versorgt sind beziehungsweise diese gerade ausgebaut werden, sind die übrigen Bereiche durch äußerst niedrige Übertragungsraten geprägt. „Leistungsfähige Internetanschlüsse sind heute kein Luxus mehr, sondern ein nicht mehr weg zu denkender Standortfaktor, sowohl für unsere Betriebe als auch für Privathaushalte“, sagte Grundner.

Das Förderprogramm des Bundes ermöglicht einen flächendeckenden Ausbau bislang unterversorgter Gebiete mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde. Der Fördersatz beträgt im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden.

Wolfgang Krzizok

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