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Ein Sonderlob für die fleißigste Feuerwehrler (v. l.): 2. Vorsitzender Michael Weinberger, Vorsitzender Hans Drobilitsch, Martin Ernst, 2. Kommandant Matthias Wimmer, Josef Schmid, Mario Viertel, Sebastian Ernst, Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl, Jugendleiterin Julia Weinberger und Feuerwehrreferent Josef Wagenlechner .

Feuerwehr Schwindkirchen

Gemeinsame Übungen kommen gut an

„Wir sind gut aufgestellt im Gemeindebereich“, berichtete Dorfens Kreisbrandmeister (KBM) Rudi Hohenadl in der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr (FF) Schwindkirchen vor rund 50 Besuchern beim Neuwirt. Dazu leisten die Schwindkirchener mit 70 Aktiven „einen guten Beitrag“.

Schwindkirchen – Zu 20 Einsätzen rückte die FF Schwindkirchen 2017 aus, berichtete Kommandant Franz Lohmayer. Neun davon waren Brände und sieben technische Hilfeleistungen. Der Ernstfall wurde 13 Mal geprobt, einmal gemeinsam mit der Nachbarwehr Wasentegernbach. Größere, gemeinsame Übungen würden immer wichtiger. Auch zwei Leistungsprüfungen stellten sich mehrere junge und ältere Mitglieder. Als Mannschaftsstärke nannte Lohmayer 70 Aktive, darunter zwei Frauen. 16 Mann haben die Ausbildung als Atemschutzträger. Julia Weinberger leitet die sehr aktive Jugendgruppe mit fünf Leuten zwischen 16 und 18 Jahren. „Auch sie waren fleißig, haben zehn Mal den Ernstfall geprobt und sich der Leistungsprüfung erfolgreich unterzogen“, sagte der Kommandant. Für die allzeit gute Einsatzbereitschaft und Beteiligung an den Übungen, bedankten sich Lohmayer und Weinberger bei ihren Leuten.

Traditionell gab es für die fleißigsten Übungsteilnehmer ein Sonderlob und Gutscheine. Das waren Martin Ernst (alle Jugend-Übungen), Josef Schmid, Mario Viertel und Sebastian Ernst. Ein Lob erhielt auch Dorfens Feuerwehrreferent Josef Wagenlechner. Sein erfolgreicher Antrag auf Vergünstigungen für Feuerwehrleute sei „gut angekommen“. Aktive können danach eine Freibadsaisonkarte und „frei parken“ für Dorfen bekommen.

Auch FF-Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Drobilitsch zeigte sich sehr zufrieden mit dem Engagement der Feuerwehr mit ihren rund 150 Mitgliedern. Die Feuerwehr bringe sich auch aktiv im Dorfleben ein. „Heuer wird ein spannendes Jahr mit einigen Festen“, kündigte der Vorsitzende an. Der erste „Einsatz“ steht schon demnächst beim Feuerwehrball (10. Februar) im Pfarrstadl an, dann das Maibaum-Aufstellen am 1. Mai: „Der Baum liegt schon.“ Und dann folgt auch noch das Sommerfest. Beim großen Jubiläums-Fest der Schwindkirchener Burschen werde man mit Absperrdiensten beteiligt sein.

„Eine gute, tolle G’schicht“ sei das gemeinsame Üben der Wehren, lobte Wagenlechner. Dorfen habe „eine Feuerwehr, aufgeteilt in zehn Gruppen“ (Einzelwehren). Und es gab Lob und Dank für das ehrenamtliche Engagement zum Schutz der Bürger. Freiwillig zu jeder Tages- und Nachtzeit für den nicht immer einfachen Notfalleinsatz zur Verfügung zu stehen, sei „heute nicht mehr selbstverständlich“. Da sei es schön, wenn die kleine Anerkennung der Stadt für das Ehrenamt bei den Wehren gut angenommen werde. Selbstverständlich sei leider zudem, dass immer öfter die Feuerwehr schon bei Kleinigkeiten gerufen werde.

Dem Dank schloss sich auch Dorfens Kreisbrandmeister (KBM) Rudi Hohenadl an. Erfreulich sei in Schwindkirchen, dass die Tagesalarmsicherheit tagsüber „ziemlich zuverlässig ist“. Die Einsätze würden bei der Ortsfeuerwehr im Schnitt immer mehr. Problematisch seien nach wie vor die vielen Fehlalarme. Mit der jetzt geltenden Pflicht, Rauchmelder in Haus und Wohnung anzubringen, könnten die Fälle noch zunehmen. Das Problem sei dabei, dass die Einsatzkräfte nach einer Alarmierung vor verschlossen Türen stehen. Dann heißt es womöglich, diese gewaltsam öffnen oder ein Fenster einschlagen, um Zutritt zu bekommen.

Hermann Weingartner

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