Kein pauschaler Zuschuss an DZIF

Genug Geld für Integration

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Die SPD-Fraktion ist mit einem Antrag gescheitert, die Stadt solle dem Dorfener Zentrum für Integration und Familie (DZIF) jährlich einen Zuschuss in Höhe von einem Euro je Einwohner für Sprachkurse für Flüchtlinge bezahlen.

Dorfen – Fraktionssprecherin Michaela Meister hatte den Antrag im Finanzausschuss des Stadtrates damit begründet, dass die Stadt diesen Betrag bisher an die VHS zur Finanzierung von Deutschkursen für Flüchtlinge bezahlt habe. Diese Kurse hätten in Dorfen beim DZIF stattgefunden, der Verein habe diese Kurse mit der VHS abgerechnet. Da die Umlage weggefallen sei, solle die Stadt jetzt direkt das Integrationszentrum fördern.

Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) war gegen diese Regelung, da die Stadt für die Integrationsarbeit des DZIF sowieso jährlich 20 000 Euro bereitstelle. Auch Maria Bauer, Leiterin der Finanzverwaltung, bezeichnete die zusätzlich beantragte, pauschale Förderung „als nicht sachgerecht“ und auch nicht notwendig. Der 20 000-Euro-Ansatz sei 2017 vom DZIF gar nicht ausgeschöpft worden.

Heiner Müller-Ermann (SPD) wertete diese Haltung als „engstirniges Handeln“, das ein „schlechtes Signal“ für das DZIF sei. Barbara Lanzinger (CSU) forderte die umliegenden Gemeinden auf, „mitzuzahlen“, da ja viele Flüchtlinge, die im DZIF Deutsch lernten, aus den umliegenden Kommunen kämen. Grundner betonte die „hervorragende Arbeit“, die das DZIF leiste. Wenn es nötig sei, werde im Einzelfall geholfen, nicht aber pauschal. 

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