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Nachmessen: Marktleiter Daniel Kruse in Aktion.

Dorfener Warenmärkte

Gleiche Chancen für Fieranten und Läden

Dorfen - Neues Marktkonzept in Dorfen: Die Stände der Fieranten sollen bei den Warenmärkten anders angeordnet werden.

Angeregt hat das der Förderkreisvorsitzende Stefan Tremmel im Rahmen der geplanten Markt-Offensive. Der Gewerbeverein will mit mehreren Maßnahmen und Aktionen einige Märkte unterstützen und so die Attraktivität insgesamt steigern.

Ein erster Vorschlag ist jetzt, die Stände der Fieranten am Unteren Markt künftig in der Mitte des Platzes anzuordnen. Die Besucher gehen dann beiderseits außen zu den Häuser- und Geschäftsfronten hin an den Ständen vorbei. Derzeit liefen die Leute einmal durch den Markt „und Schluss“, sagte Tremmel bei einem Ortstermin. Mit der Anordnung der Stände entlang des Unteren Marktes würden auch die Geschäfte am Rand des Marktes ins Blickfeld der Besucher rücken. Das sei interessant für die Geschäfte, die alle am verkaufsoffenen Sonntag öffnen sollten. Bisher seien sie vom Marktgeschehen rein visuell abgeschnitten gewesen, erklärte Tremmel. Ziel der Märkte solle ja sein, dass die Leute den Marktrummel auch mit einem Einkaufsbummel verbinden. So hätten Fieranten, die Läden und damit auch die Stadt mehr von den Veranstaltungen.

Die Dorfener Feuerwehr hat bei der Besichtigung vor Ort keine Probleme. Die neue Stellordnung der Stände mit dem Publikumsverkehr außen herum sei aus Sicht der Feuerwehr „kein Problem“, sagten Kommandant Stefan Beham und Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl. Marktleiter Daniel Kruse und Anita Feckl vom Ordnungsamt der Stadt sehen die Sache noch etwas zweifelnd. Kruse warnte, das könnte bei der Aufstellung der Stände „etwas Chaos“ geben.

Von derlei Problemen gab sich Tremmel nicht geschlagen. Er will etwas Positives für Dorfens Märkte bewegen. „Wenn wir das jetzt nicht ausprobieren, dann wissen wir auch nicht, ob und wie’s funktioniert und wie es bei den Besuchern ankommt.“ Klar sei, dass sich das Aufstellung der Fieranten erst einspielen müsse. Aber das „muss doch irgendwie zu machen sein“. Probelauf für die neue Anordnung soll der Markt am Weißen Sonntag (3. April) sein.

Hermann Weingartner

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