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Gewaltige Präzision, volle Synchronie: Die „Magic Dancers“ sind eine der beiden Erwachsenen-Gruppen der Abteilung Showtanz des TSV Grüntegernbach.

Erfolgreiche Jugendarbeit

Grüntegernbach ist ein Hort des Showtanzes

Mit rund 1000 Gästen in der großen Sporthalle der Mittelschule in Dorfen hat die Abteilung Showtanz des TSV Grüntegernbach bei der Premiere ihres neuen Programms einen geradezu rekordverdächtigen Erfolg gefeiert.

Dorfen – Die Besucher haben den Verantwortlichen nach Überzeugung von Pressesprecher Florian Waginger damit Recht gegeben, als diese ein für den Verein völlig neues Format entwickelt haben und erstmals für alle Gruppen eine gemeinsame Premiere mit 150 Aktiven auf die Bühne gebracht haben.

Dass auch die jüngsten, die „Zappolinas“ mit immerhin 16 Kindern von vier bis sechs Jahren vor einer derart gewaltigen Kulisse haben auftreten können, mag das Lampenfieber gesteigert haben, aber schon die fröhlichen Gesichter über den liebevollen Kostümen mit den großen Herzen drauf bestätigten den Eindruck Wandingers hinterher: „Für die war es das Höchste!“ Die „Zuckerpuppen“ im Alter von fünf bis sieben Jahren versuchten sich schon in ersten Hebefiguren, die „Sugar Babes“ von acht bis zehn Jahren wirkten schon fast wie die „großen“, auch wenn es über die „Dancing Devils“ und die „Funky Dance Revolution“ noch ein gewisser Weg war zu den beide Erwachsenengruppen.

Für die Gäste aber war es die große Chance, die Erfolge in der Jugendarbeit regelrecht zu studieren. Interessant: Die älteren der damit insgesamt fünf Jugendgruppen steigern nicht nur ihr Können, sondern auch ihre Personalstärke. „Funky Dance Revolution“ ist 25 Mitglieder stark.

Die bewährten Moderatoren Carola Wandinger und Martin Purainer hatten mit dem neuen Format keine Probleme, sorgten für viel Kurzweil zwischen den Auftritten und stellten sicher, dass der straffe Zeitplan auch hat eingehalten werden können. Zeit für ein Dankeschön an Trainer, Sponsoren, Helfer blieb auch so.

Da standen nun die kleinen „Zappolinas“ vor 1000 Besuchern, hatten ein Mikrophon in der Hand, und sollten jetzt was sagen. Es war einfach süß, aber sie haben es hin gekriegt. Das schult auch, denn reden vor 1000 Gästen ist wahrlich nicht jedermanns Sache. Die Abteilung hat die Besonderheit, zwei völlig unterschiedliche Erwachsenengruppen aufbieten zu können, die dann auch beide die Dance & Shownight organisieren. Die „Magic Dancers“ als reine Frauengruppe brillieren mit klassischen Choreographien, enormer Präzision und Synchronie, verzichten dabei aber auf gewagte Hebefiguren.

Der Trainingsaufwand ist gewaltig, Trainerin Verena Prast mit ihren vier Helfern leistet enorm viel mit den 21 Tänzereinnen. Die „Members of Dance“ bringen unter der Leitung von Sebastian Mirz regelrechtes Tanztheater auf die Bühne, heuer die Geschichte von einem verzweifelten Maler, den die Muse verlassen hat, die dann aber zurückkehrt: Gewaltig, vielseitig, in Phasen atemberaubend. Damit war aber auch das dreieinhalbstündige Programm auch fast schon wieder zu Ende und ein tolles Stück Abteilungsgeschichte geschrieben. klaus Kuhn

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