Der FW-Landtagsabgeordnete Benno Zierer rät den Dorfenern, in Sachen Bahnausbau den Druck auf Bürgermeister Heinz Grundner zu erhöhen.

Freie Wähler zum Bahnausbau

„Grundner permanent unter Druck setzen“

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Die Bürgerinitiative Bahnausbau soll den Druck auf Bürgermeister Heinz Grundner erhöhen. Das rät der FW-Landtagsabgeordnete Benno Zierer.

Dorfen – Die Bürgerinitiative „Für einen Bahnausbau ohne Mauern und Schranken“ habe mithilfe der Dorfener ÜWG und der Freien Wähler „schon viel erreicht“, resümierte Benno Zierer, Sprecher seiner Fraktion für Umwelt- und Klimaschutz im Bayerischen Landtag, bei einer Infoveranstaltung der Dorfener ÜWG. So sei der Besuch des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages darauf zurückzuführen, dass Georg Brandhuber, der Sprecher der Bürgerinitiative, „nicht locker lässt“. Diesen Weg müsse man weitergehen, sagte Zierer, um eine für Dorfen notwendige Trog- oder Tunnellösung zu erreichen: „Die Bahn braucht Dorfen, und nicht umgekehrt.“ Bürgerinitiative und Bürger rief der FW-Landtagsabgeordnete dazu auf, „den Bürgermeister permanent unter Druck zu setzen“. Grundner müsse die Forderungen seiner Bürger unterstützen, nicht die Haltung der Bahn.

Auch der FW-Bundesvorsitzende Hubert Aiwanger hält es für „mehr als berechtigt,“ für Dorfen eine „Troglösung mit Deckel“ zu fordern. Langfristig gesehen würde sich eine solche Investition lohnen, denn in einer Region, die so unter Siedlungsdruck stehe, „muss man anders denken als vor 30 Jahren“.

Josef Jung, Fraktionssprecher der ÜWG im Dorfener Stadtrat, hält es ebenfalls für notwendig, im Kampf für einen „verträglichen Bahnausbau für Dorfen“ nicht locker zu lassen. Jung dankte dabei der FW-Landtagsfraktion, die es unter ihrem Vorsitzenden Aiwanger ermöglicht habe, dass sich auch der Wirtschaftsausschuss des Landtags mit dem Thema Bahnausbau in Dorfen befasst habe. Die Folge davon sei ein Runder Tisch, der schon mehrmals getagt habe.

Gerade diesen Runden Tisch kritisierte der bei der Versammlung anwesende BI-Sprecher Brandhuber. Aus dem Landkreis Erding sei nur Bürgermeister Grundner dabei, „das hat nichts mit Mitbestimmung zu tun“. Denn Grundner stehe eher auf der Seite der Bahn als auf der, der Bürgerinitiative. Dennoch sieht Brandhuber positiv in die Zukunft. Demnächst würde das auf Druck der Bürgerinitiative von der Stadt beauftragte Planungsbüro Vieregg eine Gegenplanung zur Bahn vorlegen. Brandhuber: „Wir sind auf einem guten Weg.“

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