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Über die Umgangsformen in Dorfen entsetzt sind (v. l.) die CSU-Stadträte Michael Oberhofer, Barbara Lanzinger und Anton Stimmer.

Grundner um jeden Preis schaden

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Die heftige Kritik an Bürgermeister Heinz Grundner wegen der von ihm veranlassten Sperre eines Teils der Liegefläche im Dorfener Freibad ist nach Ansicht der CSU-Fraktion ein weiteres Indiz dafür, dass Grüne und SPD nichts unversucht lassen, um dem Stadtchef persönlich schaden zu können.

Dorfen – „Da werden Sachen suggeriert, die Abseits der Wirklichkeit sind“, sagte Fraktionssprecher Michael Oberhofer bei einem Pressegespräch, zu dem er mit seiner Stellvertreterin Barbara Lanzinger und Vereinsreferent Anton Stimmer in die Redaktion kam. Alle drei waren sich darin einig: Die Auseinandersetzung zeige, dass es im Stadtrat in vielen Bereichen „gar nicht mehr um die Sache sondern um Selbstdarstellung von einzelnen Personen geht“, wie Stadträtin Lanzinger konstatierte. „Diese Selbstdarstellung ist denen wahnsinnig viel wert, auch in sozialen Medien wie Facebook“, sagte Lanzinger mit Blick auf die von Grünen-Rätin Ursula Frank-Mayer in Facebook losgetretene Debatte. „Da kann jeder etwas posten, ob es stimmt oder nicht.“ 

Lanzinger: Von wegen bürgernah

Dass der Beitrag von Frank-Mayer mittlerweile aus dem Netz genommen wurde, ist für Lanzinger der Beweis dafür, „dass man einfach einen Beitrag wieder löscht, wenn darunter die ein oder andere Reaktion ist, die einem nicht so gefällt. Soviel zum Thema ,Wir sind bürgernah, wir wollen absolut alles durchschaubar machen, wir nehmen jede Meinung ernst‘. Ernst genommen wird eine Meinung nur, solange sie einem selbst zur Nase steht und passt“, wertet Lanzinger das Verhalten Frank-Mayers.

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Für Oberhofer steht fest, dass „die Dorfenerinnen und Dorfener“ lieber „eine Gestaltungsfraktion wie die CSU“ haben wollen, als „eine Krawallfraktion“. Fakt sei, dass der Rechtsanwalt der Stadt deutlich gemacht habe, dass bei einer eventuellen Klage wegen Lärmbelästigung durchaus damit zu rechnen sei, dass das städtische Freibad nicht mehr weiterbetrieben werden dürfe. Dass Bürgermeister Grundner nach Anwohnerbeschwerden aus Gründen der Deeskalation daher einen Teil der Liegewiese habe sperren lassen, „das hat er absolut richtig gemacht“, beteuern Oberhofer, Lanzinger und Stimmer. Auch wenn die Beschwerde führende Anwohnerin nie angedroht habe, den Klageweg zu beschreiten, so sei es dennoch „richtig und wichtig“, weitere Auseiandersetzungen zu vermeiden. Für Oberhofer ist es verstörend, dass „gewisse Kreise im Stadtrat“ immer von Bürgerbeteiligung und „den Bürger ernst nehmen“ sprechen würden, und dann aber doch offensichtlich bereit wären, „gegen die eigenen Bürger zu streiten und den Klageweg zu gehen“. Oberhofer meinte damit SPD-Stadtrat Heiner Müller-Ermann, der kritisiert hatte, dass Grundner sofort auf die Kritik der Anwohnerin reagiert habe. Oberhofer: „Wegen 200 Quadratmetern gesperrter Liegefläche wird ein Skandal rauskonstruiert, den ich nicht erkennen kann.“

Vorwürfe gegen Stadtchef „Lüge“

Stadträtin Lanzinger beklagt auch „den Ton untereinander“ im Stadtrat, der schon „sehr fragwürdig“ sei. „Das Menschliche, das wie geht man miteinander um, diese gewissen Höflichkeitsformen, das bleibt komplett auf der Strecke. Es wird versucht, jemand das Wort im Mund umzudrehen.“ Und Stimmer setzt noch einen drauf: „Vorwürfe, Grundner will das Schwimmbad kaputtreden, um das Grundstück teuer verkaufen zu können, sind glatt gelogen.“

Mehr zum Thema„Und plötzlich ist das Freibad dicht“

Dass beim Freibad handlungsbedarf besteht, ist für die CSU nicht nur eine Frage des Lärmschutzes. „Den baulichen Zustand des Schwimmbades kann man sich nicht schönreden“, sagt Lanzinger dazu. Wenn die Bodenplatte des Beckens breche, dann sei das Bad nicht mehr nutzbar. Doch SPD und Grüne würden versuchen, „alles so hinzudrehen, dass es für sie passt“.

Für die CSU ist es auch „eine Frage der Glaubwürdigkeit“, dass die Grüne Frank-Mayer einerseits im Stadtrat für eine Auslagerung von Sportstätten und Schwimmbad stimme, anderseits aber Stimmung für den Verbleib des Freibads am angestammten Platz mache. Wer so handle, wolle verhindern, „dass der Sport- und Freizeitbereich zukunftsfähig gemacht wird“. Für CSU-Fraktionssprecher Oberhofer steht daher fest: „Die Wähler entscheiden nächstes Jahr auch darüber, ob die Sportstätten und das Schwimmbad ausgelagert werden, oder ober es für diese Anlagen keine Zukunft gibt.“

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