So wird es aussehen, das neue Dorfener Rathaus.

Rathaus-Neubau, Einzelhandelskonzept, Schnelles Internet

Grundner von guter Stadtpolitik überzeugt

  • schließen

Bürgermeister Heinz Grundner hat den modernen Rathausneubau gegen Kritik verteidigt.  Das neue Rathaus wird dem Zeitgeist entsprechend modern gebaut, und das ist auch gut so“, sagte Grundner bei der Bürgerversammlung in Dorfen.

Dorfen – Die alte Rathausfassade sei „nicht historisch“ gewesen, ein Erhalt daher auch keine Notwendigkeit. Zudem habe sich der Stadtrat „intensiv mit der Fassadengestaltung auseinandergesetzt“, sagte Grundner.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa acht Millionen Euro, der Kostenrahmen würde nach Lage der Dinge eingehalten, sagte Grundner. Die Fertigstellung des Neubaus sei für Ende 2018 geplant. Der Umzug der Verwaltung in das neue Rathaus werde im Januar/Februar 2019 vonstattengehen.

Grundner stellte auch klar, dass ein Neubau an anderer Stelle nie zur Debatte gestanden hätte. „Ein Rathaus ist auch ein Bürgerhaus. Es ist integrativer Bestandteil einer Gemeinde und Ausdruck des Bürgersinns“, konstatierte der Stadtchef. Daher gehöre ein Rathaus auch ins Zentrum der Stadt.

Der Bürgermeister Grunder sprach auch das vom Stadtrat beschlossene Einzelhandelskonzept an. Damit wolle die Stadt sicherstellen, dass der Einzelhandel im Zentrum geschützt werde, eine Zukunft habe und die Innenstadt nicht veröde. Das sei eine „vorausschauende Stadtentwicklungspolitik“. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept regelt bekanntlich, welche Verkaufssortimente in der Innenstadt und auf dem Areal der Verbrauchermärkte auf der Galgenwiese bleiben sollen und für welche sich das neue Gewerbegebiet am südlichen Stadtrand eignet. Als grobe Faustregel hat der Stadtrat festgelegt, was sich zu Fuß oder mit dem Rad transportieren lässt, zählt zum täglichen Innenstadtbedarf. Was man mit dem Auto transportieren muss, wie etwa Baumarktartikel, Möbel oder Autozubehör, darf im Gewerbegebiet verkauft werden. Grundner zu dem beschlossenen Konzept: „Investoren müssen sich daran orientieren, was der Stadt guttut, und nicht nur dran, was ihnen guttut.“

Bis 2020 soll nach den Worten Grundners auch der letzte „weiße Fleck“ in der Breitbandversorgung beseitigt sein. Die Stadt wurde in das Förderprogramm des Bundes zum flächendeckenden Glasfaserausbau aufgenommen, informierte der Stadtchef. Die Gesamtkosten für die Maßnahme würden über 8,15 Millionen Euro betragen, etwa 3,1 Millionen Euro davon müsse die Stadt selbst tragen. Auch auf dem Land würden dann für das Internet Übertragungsraten von mindenstens 50 bis 100 MB zur Verfügung stehen. Die Stadt stelle dann die digitale Infrastruktur für einen Netzbetreiber zur Verfügung. Bewerben könnten sich auch die Stadtwerke Dorfen. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Gehirnerschütterung nach Überschlag
Mit einer Gehirnerschütterung und  Verletzungen an der Halswirbelsäule kam eine Autofahrerin ins Krankenhaus. Sie hatte auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über ihren …
Gehirnerschütterung nach Überschlag
Straßen und Wege werden saniert
50 000 Euro sind im Haushalt 2018 der Gemeinde Hohenpolding für Straßensanierungen pauschal vorgesehen. Der Gemeinderat hat jetzt eine Prioritätenliste erstellt.
Straßen und Wege werden saniert
Stopp-Schild missachtet: Unfall
Prellungen am ganzen Körper erlitten hat die Fahrerin eines  Smart bei einem Unfall am Sonntagmittag bei Kirchasch.
Stopp-Schild missachtet: Unfall
Im Flockenwirbel: Drei Unfälle mit zwei Verletzten
Die Schneefälle, die in der Nacht auf Montag eingesetzt haben, hatten erhebliche Auswirkungen auf den Berufsverkehr. Auf der B 15 und auf der A 92 ereigneten sich drei …
Im Flockenwirbel: Drei Unfälle mit zwei Verletzten

Kommentare