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Der Dorfener CSU-Vorstand mit Ortsvorsitzendem Bürgermeister Heinz Grundner (7. v. l.) an der Spitze. 

CSU DORFEN

Grundner will Grundstückspreise drücken

Explodierende Grundstückspreise belasten die Wohnwirtschaft in Dorfen. Der wiedergewählte CSU-Ortsvorsitzende, Bürgermeister Heinz Grundner, will auf dem Wohnungsmarkt „mehr die soziale Karte spielen“.

Von Hermann Weingartner

Dorfen – Auf Geschlossenheit und Kontinuität setzen Dorfens Konservative. In der CSU-Jahreshauptversammlung im Eibacher Gasthaus Mayer wurde am Dienstagabend der Ortsvorstand wiedergewählt. Grundner startet als Ortsvorsitzender in seine sechste Amtszeit. Sein Führungsanspruch wurde bei nur zwei Nein- von 38 Ja-Stimmen klar bestätigt. Mit der Arbeit seines Ortsverbands und der Stadtratsfaktion zeigte sich der Stadt- und CSU-Chef im Rückblick zufrieden.

Neue Wege soll es bei der Wohnwirtschaft geben, sagte Grundner. Nicht wenige könnte sich die Grundstückspreise in Dorfen nicht mehr leisten. „Da werden wir künftig mehr die soziale Karte spielen müssen“. Grundner äußerte sich auch zu Dorfener Kernthemen. „Kopfschmerzen“ bereiteten sinkende Schülerzahlen in den Außenbereichen, die den Fortbestand der kleinen Landschulen Grüntegernbach-Eibach und Schwindkirchen gefährdeten. Hier müsse es deutliche Anstrengungen geben, beide Schulstandorte zu halten.

Eine klare Position hat die CSU weiter zur B 15 neu. Nicht nur die Stadt Dorfen brauche dringend eine leistungsfähige Straße als Entlastung, sondern alle Ostgemeinden entlang der B 15. Der Verkehr in Dorfen mit rund 17 000 Fahrzeugen auf der B 15 sei jetzt schon „unerträglich“. Und mit Fertigstellung der A 94 Ende 2019 werden die Zahlen noch mal deutlich steigen, rechnet Grundner. Im ohnehin sehr belasteten Landkreis Erding dürfe „es keine B 15 neu geben“. Das bedeute nicht, es soll gar keine B 15 neu geben, wie andere politische Mitstreiter forderten. „Das wäre ein falsches Signal und feige Aussage.“ Die B 15 neu gehöre auf den raumgeordneten Trassenkorridor, wo sie schon immer geplant sei.

Grundner verwies auf eine Reihe weiterer Maßnahmen, etwa die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule. Ziel bei der Erneuerung der Außenanlagen sei jetzt eine zeitgemäße 400-Meter Laufbahn zu bekommen. Da habe man „jetzt die Chance“.

Am Ende wertete es der Ortsvorsitzende als erfreulich, dass trotz Politikverdrossenheit „eine Reihe junger Mitglieder in die Dorfener CSU eingetreten sind“. Das zeige, „dass konservative Stadtratspolitik in Dorfen auch junge Menschen anspricht“.

Der Vorstand

Ortsvorsitzender: Heinz Grundner
Stellvertreter: Barbara Lanzinger, Michael Oberhofer, Martin Greimel
Kassiererin: Claudia Ostermaier
Schriftführer: Lorenz Fellermayer
Beisitzer: Franz Aigner, Gisbert Becker, Alfred Blüml, Peter Hackl, Barbara Kauschinger, Michael Ostermaier, Andreas Schweiger, Franz Faltermaier jun. und Herbert Humps.
Kassenprüfer: Patrick Mathieu, Alois Fellermayer.

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