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Freudige Gesichter (v. l.): Gabriela Linsmayer, Werner Czudnochowsky (Äthiopien-Projekt), Dieter Neumaier, Hilde Czudnochowsky (Äthiopien-Projekt), Andreas Dahlmann, Andreas Gehring, Georg Bauer (Förderverein GyDo), Florian Wimmer, Marion Jüde-Kornherr und Barbara Ratajak.

Spendenübergabe

Ex-Abiturienten denken an Schule

Dorfen – Im Oktober hat der Abiturjahrgang 1991 des Gymnasiums Dorfen sein 25-jähriges „Silbernes“ Jubiläum gefeiert. Nachdem alle Kosten abgerechnet waren, blieben dem  Organisationsteam 500 Euro übrig.

Das Geld konnte nun – wie geplant – an zwei für den Jahrgang wichtige „Institutionen“ gespendet werden, die in Zusammenhang ihrer längst vergangenen Schullaufbahn am Dorfener Gymnasium stehen.

Bereits seit der 5. Klasse begleitete das soziale Engagement der ehemaligen Erdkunde-Lehrerin Hilde Czudnochowsky den Jahrgang. Unvergessen sind dabei viele jährliche Klassen-Patenschaften für tibetische Flüchtlingskinder, die durch Czudnochowsky vermittelt wurden. Zusammen mit ihrem Mann Werner hat sie bereits 2008 auch ein Schulprojekt im äthiopischen Addis Abeba ins Leben gerufen. Dadurch können im südwestlichen Stadtteil Mekanisa Kinder und Jugendliche eine Schule besuchen. Diese Bildung ist Voraussetzung dafür, dass Hilfe zur Selbsthilfe funktionieren kann. Deshalb hat der 1991er-Abiturjahrgang das Projekt „Mekanisa Behebret“ („Behebret“ bedeutet „Gemeinsam sind wir stark“) mit 250 Euro unterstützt.

Eine weitere Spende in Höhe von 250 Euro ging an den Förderverein des Gymnasiums. „Da auch wir während unserer Schulzeit durch den 1974 gegründeten Förderverein unterstützt wurden, wollen wir auf diesem Weg auch wieder etwas an unsere schulische Heimat und die heutigen Schüler zurückgeben“, führte Organisator Dieter Neumaier bei der Spendenübergabe aus.

Vereinsvorsitzender Georg Bauer freute sich über die finanzielle Zuwendung, die bei der Förderung von Musik-, Sport- und Theatergruppen mit ihren Veranstaltungen oder aber auch beispielsweise für Schulausflüge am Gymnasium Dorfen gut gebraucht werden könnten.

mokro

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