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Abschied von der Schulfamilie nahm Andrea Hafner (vorne, M.) am Freitagmittag am Gymnasium Dorfen. Dabei waren (vorne, v. l.): Alexander Graf (Personalrat), Werner Schüler und Robert Besslich (beide Elternbeirat), Stellvertreterin Christina Christiano, Christian Hoene (Direktorium) und Ilka Erdmann (Elternbeirat). Sie lobten die scheidende Direktorin für ihren menschlichen und respektvollen Umgang.

Schulleiterin kehrt nach Erding zurück

Gymnasium Dorfen: Viel Lob für Andrea Hafner zum Abschied

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Dorfen - Dreieinhalb Jahre lang hat Andrea Hafner das Gymnasium Dorfen geleitet – und viele Akzente gesetzt. Das wurde bei ihrer Verabschiedung deutlich. 

Andrea Hafner hat am Gymnasium Dorfen viele Akzente gesetzt. Dies wurde deutlich, als die Oberstudiendirektorin in einer kleinen Feierstunde  verabschiedet wurde. Sie kehrt an ihre alte Wirkungsstätte in Erding zurück, nun als Leiterin des Korbinian-Aigner-Gymnasiums.

Dort war sie vor ihrem Wechsel nach Dorfen bereits Stellvertreterin von Hans-Joachim Fuhrig gewesen, der in Ruhestand gegangen ist. Auch Hafners Nachfolge in Dorfen ist gesichert. Hier tritt bereits am Montag Markus Höß, bisher Leiter des Comenius-Gymnasiums Deggendorf, seinen Dienst an.

Hafner war „überwältigt von so einem schönen Abschied“ durch die gesamte Schulfamilie. Nie habe sie in den dreieinhalb Jahren das Gefühl gehabt, „ein Eindringling“ zu sein. Persönlich war es ihr wichtig, nicht nur als Schulleiterin wahrgenommen worden zu sein, „sondern auch als Mensch und Person“. Hafner sagte vor der versammelten Schulfamilie in der Aula: „Für mich ging’s immer um die Menschen am Gymnasium.“ Sie habe die Schule sehr gerne geleitet. „Ich war gerne für euch da“, betonte sie an die Schüler gewandt: „Ich bin dankbar für die Wertschätzung und das Vertrauen, aber auch für die enorme Kreativität und bemerkenswerten Projekte, die ihr mit den Lehrkräften auf die Beine gestellt habt.“

Der Wechsel sei „keine Entscheidung gegen das Dorfener Gymnasium gewesen, sondern weil ich an meinen Wohnort wechseln kann“, betonte Hafner.

Als sehr beliebte Schulleiterin bezeichnete ihre Stellvertreterin Christina Christiano Hafner. Es sei ihr Anliegen gewesen, „bei der Entwicklung einer modernen und menschlichen Schule mitzumachen“. Vieles habe sie auf den Weg gebracht. Das Gymnasium sei heute unter anderem Inklusionsschule, das MINT- und Umweltprofil sei sehr gestärkt worden. Die Schule stehe „prima da und ist gut ausgestattet. Wir alle fühlen uns ausgesprochen wohl“. Die dreieinhalb Jahre seien geprägt gewesen von „einer sehr guten, offenen und wertschätzenden Zusammenarbeit“. Dafür sprach Christiano Hafner im Namen des Kollegiums großen Dank aus.

Lobende Worte fand auch der Personalratsvorsitzende Alexander Graf. Hafner habe „Vieles angeschoben und modernisiert“. Sie hinterlasse ein gutes Schulklima. Hafner sei immer wichtig gewesen, „die ganz Schulfamilie mitzunehmen“ sowie „das Menschliche und der respektvolle Umgang miteinander“. Die Tür zur Direktorin habe stets offen gestanden. Auch deshalb sei die Nachricht vom Weggang für „viele ein Schock gewesen“ und werde sehr bedauert. „Das heißt, sie hat vieles richtig gemacht.“

Der stellvertretende Elternsprecher Werner Schüler hob die Führungsqualitäten Hafners hervor. Sie sei keine Alleinunterhalterin gewesen, sondern habe es verstanden, „die Leute mitzunehmen auf dem Weg, die Schule vorwärts zu bringen“. 

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