Mit voller Hingabe waren die Schüler dabei, als es darum ging, Altagsgegenstände zu reparieren. Foto: (Gymnasium)

Wettbewerbssieger

Gymnasium wird zum „Ressourcenkönig“

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Dorfen - Das Dorfener Gymnasium darf sich ab Donnerstag „Ressourcenkönig“ nennen. Das Gymnasium ist eine von drei bayerischen Schulen, die einen Wettbewerb des Umweltministeriums gewonnen haben.

Die Förderung eines bewussten und nachhaltigen Umgangs mit verfügbaren Ressourcen ist ein wichtiges Ziel der Rohstoffwende Bayern. Ein zentrales Projekt zur Sensibilisierung Jugendlicher für den Schutz natürlicher Ressourcen ist der Schulwettbewerb „Ressourcenkönige – ein Königreich für Wertstoffe“. Der Wettbewerb des Bayerischen Umweltministeriums wurde in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kultusministerium an allen weiterführenden Schulen ab der 5. Jahrgangsstufe in Bayern ausgeschrieben. Unter den 49 Gewinnern werden am Donnerstag in Dorfen drei Bayernsieger als Leuchttürme des Wettbewerbs ausgezeichnet – darunter ist auch das Dorfener Gymnasium.

Die Dorfener Schule hat mit der Aktion „Repair-Café“ und „Plastik vermeiden“ an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Arbeitsgruppe „Klassen-Energiewarte“ des Gymnasiums reparierte gemeinsam mit externen Helfern Alltagsgeräte und schuf so mit Begeisterung ein Repair-Café. In einem zweiten Beitrag überzeugten die Schüler mit Kreativität und künstlerischem Ausdruck mit einer Installation und mit Mode zum Thema „Plastik und Upcycling“.

Mit dem Repair-Café wollten die Schülerinnen und Schüler ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen und zeigen, „dass wir mit der Wirtschaftsstrategie ,Hauptsache billig‘ nicht einverstanden sind, heißt es dazu in der Projektbeschreibung. Gemeinsam gelang es, Geräte, die eigentlich weggeworfen worden wären, zu reparieren. „Die Erkenntnis, dass Umweltschutz auch großes Vergnügen bereiten kann, war wohl für alle der schönste Lohn“, wurde in der Bewerbung für den „Ressourcenkönig“ dokumentiert. Im zweiten Beitrag warben Schülerinnen und Schüler für die Vermeidung von Plastik. Unter anderem wurde eine sehr informative Ausstellung zusammengestellt und mit dem Verkauf von Stofftaschen Alternativen zu Plastiktüten aufgezeigt.

Die Preisverleihung an die Schulen am Donnerstag nimmt Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf vor.

Anton Renner

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