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Präsentierte ihr neues Album „Frei“: Helga Brenninger (l.), hier mit Background-Sängerin Hanna Bogdahn. 

Helga Brenninger im E3-Eiskeller

Musik aus dem „Kuaschdoistudio“

Die Liedermacherin Helga Brenninger aus Schwindkirchen stellte am Wochenende im E3-Eiskeller in Dorfen ihre neue CD vor. Die elf Songs sind von Lebensfreude geprägt.

Dorfen – Weit über ein Jahr Arbeit investierte Helga Brenninger mit ihrer Band in ihr neues Album „Frei“. Einen ersten Lohn dafür erhielt die 44-Jährige am Samstag bei der Vorstellung im E3-Eiskeller in Dorfen. Das Kellergewölbe war voll besetzt, dahinter reihten sich zahlreiche stehende Besucher, ließen sich klatschend und singend von kraftvollen Liedern und Texten mitreißen und forderten Zugaben.

Nachdem die Texte für elf Lieder standen, wurden diese im winterlich kalten „Kua-schdoistudio“ mit den Profimusikern Marcel Diehl am Bass, Bernd Mayer am Schlagzeug und Bertram Liebmann am Keyboard aufgenommen. Letzterer unterstützte Brenninger bei einigen musikalischen Arrangements. Dass dann noch fast den ganzen Sommer lang gemischt wurde, trägt unüberhörbar zur Professionalität von „Frei“ bei. Somit verwundert es auch nicht, dass die Band – obwohl sie von Brenninger als „z’sammgwürfelter Haufa“ bezeichnet wird – perfekt aufeinander abgestimmt ist. Als gesangliche Unterstützung im Hintergrund ergänzte Hanna Bogdahn die Formation.

Brenninger versteht sich selbst als „Spätberufene“, sieht sich dabei aber „Mitten im Lebn“, wie sie ihre erste CD nannte. Ihre Lebensfreude prägt „Frei“, sowohl die fetzigen Popsongs als auch die ruhigen Balladen. Die Frohnatur aus Schwindkirchen tanzt barfuß über die Bühne und bleibt in engem Kontakt mit dem Publikum. Diese Energie schöpft sie aus ihrer Naturverbundenheit, die besten Ideen für ihre Texte hat sie bei Waldspaziergängen oder auf Almhütten, wie sie verrät. Und wenn sie nicht die Sonne, die Berge oder das Meer besingt, singt sie sich „frei“. Frei von unliebsamen Terminen, frei vom Konsumzwang oder frei von schlechter Laune. „I schmeiß den schwarn Stoa weit weg, jiaz bin i frei, mei Herz is frei“. (Fabian Holzner)

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