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Ihr zweites Herbstkonzert mit Chorleiter Andreas Begert (am Piano) gab die Liedertafel Dorfen im Jakobmayer-Saal und machte hierbei eine musikalische Reise durchs Dorfner Jahr. Unterstützung gab unter anderem es von jungen Streichern.

Herbstkonzert Liedertafel Dorfen

Musikalische Hommage an die Isenstadt

Eine Liebeserklärung an ihre Heimatstadt machte die Liedertafel Dorfen am Dienstagabend in ihrem Herbstkonzert. Der Jakobmayer-Saal war voll besetzt.

Dorfen – „Sie kennen kein einziges Lied“, warnte Liedertafel-Vorsitzende Petra Moorloher gleich zu Beginn des Konzertes, denn Chorleiter Andreas Begert habe sich „etwas ganz Neues überlegt“.

Unverändert blieb die Unterstützung durch das Andi Begert Trio mit Felix Renner am Bass und Josef Hudler am Schlagzeug. Begert selbst begleitete den Chor am Piano. Außerdem war auch der Projektchor des Gymnasiums Dorfen wieder mit dabei, den Irmgard Bauer, Musiklehrerin dort und Mutter von Begert, leitet. „Ihr bringt uns wirklich frischen Wind“, richtete sich Moorloher an die jungen Damen und Herren.

Für sein zweites Konzert mit der Liedertafel – der Jakobmayer-Saal war voll besetzt – hatte Musikprofi Begert die Stücke selbst komponiert. Die Texte, allesamt eine Hommage an Dorfen, stammen von Liedertafel-Mitgliedern.

Durch das jahreszeitliche Musik-Programm führte ein kleines, engagiertes Theaterensemble (Carina Grosch, Veronika Berner und Lea Haas): Zwei Mädchen schwärmen einem Engel, der in Dorfen gelandet ist, vor, was die Isenstadt während der verschiedenen Jahreszeiten alles zu bieten hat.

Untermalt wurden die Geschichten von Liedern wie „Regntag“, „Summer in Dorfen“ und „Herbstsonne“ oder „Hemadlenz“. Eingängige Melodien zum Mitwippen wechselten sich hier mit mehrstimmigen Tonfolgen und Sprechgesang ab.

Zusätzlich Verstärkung hatte sich Begert mit vier Streichern (Nadine Caspar, Viktoria Heide, beide an der Geige, Johanna Barmetler an der Viola und Maxi Barmetler am Violoncello) sowie Saxophonistin Eva Albersdörfer geholt. Letztere glänzte mit jazzig angehauchten Soli.

Während die beiden Dorfenerinnen den Engel anfangs mit Argumenten wie „Dorfen ist die heimliche Kulturstadt des Landkreises“ oder seiner multikulturellen Gastronomie nicht überzeugen konnten, verliebte er sich schließlich in Dorfen. Mit dem fetzigen Lied „Willkommen in unserer Stadt“ wurde der Engel als „ein Engel unter so vielen“ herzlich aufgenommen.

Nach Aufforderung des Chorleiters unterstützte das Publikum den Chor beim Schlusslied. Tobender Applaus und Bravorufe belohnten die Musiker für den vergnüglichen Konzertabend.

Alexandra Anderka

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