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Das Kollegium der Grundschule Grüntegernbach-Eibach verabschiedete Waltraud Forstmaier (M.) in den Ruhestand: (v. l.) Reinhard Heiß, stellvertretende Schulleiterin Angelika Reichart, Rektor Ernst Huber und Andrea Weiß-Griebl. 

Grundschule Grüntegernbach-Eibach

Herzlicher Abschied für Waltraud Forstmaier

In einer kleinen Feierstunde haben Kinder, Elternbeiräte und Lehrer der Grundschule Grüntegernbach-Eibach Waltraud Forstmaier in den Ruhestand verabschiedet.

Eibach – Forstmaier, die 34 Jahre an der Schule die ersten beiden Jahrgangsstufen betreut hat, wurde in einem bunten Bildervortrag, den Rektor Ernst Huber moderierte, durch ihre berufliche Vergangenheit geführt. Wie vertraut Lehrer, Schüler und Eltern sind, zeigte sich daran, dass unter den Gästen einige ehemalige Schüler Forstmaiers waren, die inzwischen selbst Kinder an der Schule haben. Nicht schwer fiel es der Lehrerin deswegen, die Aufgabe zu lösen, Kindergesichter aus längst vergangenen Tagen zu erkennen. Umringt von den Kindern ihrer Klasse erledigte sie diese Aufgabe mit Bravour.

In einem Sketch hob der Elternbeirat den liebenswerten und familiären Charakter der Schule hervor. Stefanie Schütte, Christine Nerb und Anneliese Baumgartner spielten nach der Vorlage der Fernsehsendung „Herzblatt“ Rektorinnen dreier verschiedener Schulen, zwischen denen sich Manuela Moser als Waltraud Forstmaier entscheiden musste. Selbstverständlich fiel die Wahl nicht auf die „bilingual in Chinesisch und Chemie“ unterrichtende oder die esoterisch angehauchte Schule, sondern auf die bodenständige Dorfschule.

Tatsächlich ist die Wahl der einfühlsamen Erst- und Zweitklasslehrerin vor 34 Jahren auf die damalige Grund- und Teilhauptschule Grüntegernbach gefallen. Nach dem in München abgeschlossenem Studium arbeitete Forstmaier zunächst als Lehramtsanwärterin in Dorfen, Taufkirchen und Erding. Ihre erste Anstellung als Beamtin auf Probe erhielt sie an der Grundschule Dorfen, bevor sie 1983 – inzwischen verbeamtet – an die Grund- und Teilhauptschule Grüntegernbach wechselte. Ihr umfangreiches pädagogisches und fachliches Wissen gab sie als Betreuungslehrerin an junge Kollegen weiter. Auch in ihren letzten Jahren unterrichtete sie stundenweise an der Grundschule Taufkirchen. Mit vielen guten Wünschen auf selbst gebastelten Herzen verabschiedeten sich die Kinder aller Klassen.

„Ich habe nicht erwartet, so groß und herzlich verabschiedet zu werden“, sagte die sichtlich gerührte Lehrerin. Sie sei immer gern in die Schule gegangen, freue sich aber jetzt auch auf „wandern, reisen und viel freie Zeit“. ahu

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