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Fröhliche Geburtstagsgesellschaft (v. l.): Bürgermeister Siegfried Fischer, Jubilarin Anneliese Geisberger, Sohn Hubert mit Frau Yvonne und Sebastian, Schwiegertochter Irmgard, Sohn Josef mit Sandra und Thomas (r.) sowie Pfarrer Josef Kriechbaumer (2. v. r.).

Anneliese Geisberger 80

Hier ist der Humor zuhause

Dass bei Anneliese Geisberger der Humor zuhause ist, war an ihrem 80. Geburtstag nicht zu übersehen.

WestachWer am Freitag zu ihrem Haus im Isener Ortsteil Westach fuhr, kam an Wegweisern vorbei, die einer lustigen Truppe zu verdanken sind. „Zur oiden Hehnabäurin“ stand da genauso wie „...s´Verliern beim Kartln, des muass schon no lerna...“ – jedes Mal mit netten Glückwünschen zum Geburtstag und Luftballons verziert.

Kurz vor dem Hof wies ein handgemaltes Schild auf „Westach – Ortsteil Altweiberberg“ hin. „Das war wohl mein Enkel Thomas“, sagte die Jubilarin lachend. Zum Gratulieren kam auch Bürgermeister Siegfried Fischer. „Ich bin zum Ratschen hier“, gab er gut gelaunt zu verstehen und ließ sich mit den anderen Gästen den Kuchen schmecken, den Enkelin Sandra gebacken hatte. Einen besonderen Auftritt hatte Josef Kriechbaumer: Der Pfarrer überraschte die Jubilarin mit einem Ständchen.

Für das Geburtstagskind begann der Tag schon früh. Morgens um fünf schlichen sich Freunde an, um sie mit viel Lärm und Getöse zu wecken. Später gab es dann ein Weißwurstfrühstück. Die große Feier stieg am Wochenende mit 60 Gästen im Lengdorfer Gasthaus Menzinger.

Anneliese Geisberger stammt von einem Bauernhof in Harnisch bei Lengdorf. 1962 heiratete sie in den Westacher Hof ein, der damals noch ein Milchviehbetrieb war. Sie schenkte zwei Buben, Josef jun. und Hubert, das Leben. Mittlerweise sind die drei Enkelkinder Thomas (23), Sandra (19) und Sebastian (19) schon erwachsen. Ihr Mann Josef, der die Isener Blaskapelle mitgegründet hatte, starb bereits 2006.

Die rüstige Seniorin kümmert sich nach wie vor um den Haushalt, fährt mit dem Auto zum Einkaufen, kocht, gartelt und unterstützt Enkel Thomas beim Hühnerfüttern. Alle vier Wochen trifft sie sich mit ihrer Spiele-Runde zu einer Partie Rommé. „Wer verliert, zahlt in eine Kasse. Davon gehen wir dann essen“, erzählt die Seniorin, die zudem noch bei der Frauengemeinschaft aktiv ist.  Henry Dinger

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