Vor dem Abtransport: (v. l.) Rudi Gorzelok, Mirsad Dinalic, Bürgermeister Heinz Grundner, der frühere Kreisbrandinspektor Fritz Seidinger und Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl begutachten die Gerätschaften für Oriovac. Foto: prä

Sachspenden

Hilfe für die Feuerwehr-Kameraden in Kroatien

Dorfen – „Weihnachten und Ostern zugleich“ ist für die Freiwillige Feuerwehr von Oriovac in Kroatien, wenn sie die als Sachspende ausgemusterten Gerätschaften von Dorfens Stützpunktfeuerwehr bekommt. Da ist sich der ehemalige Kreisbrandinspektor (KBI) Fritz Seidinger sicher.

Als Vermittler bei der Aktion war unter anderem auch der Schwindkirchener Mirsad Dinalic beteiligt. Er bringt die Spende mit Rudi Gorzelok nach Oriovac.

Schon im Jahr 1994 hatte die Freiwillige Feuerwehr Oriovac von der Stadt Dorfen ein ausgemustertes TLF (Tanklöschfahrzeug) als Spende bekommen. Seither pflegen beide Wehren eine sehr herzliche Gastfreundschaft.

Nun haben Seidinger und Dinalic erneute eine Spendenaktion initiiert. Zwei 5 kVA Stromaggregate Baujahr 1981 und ein technisches Hilfeleistungsset Baujahr 1992, mit hydraulischer Rettungsschere und Spreizer samt Zubehör, sowie ein Ultraschallreinigungsgerät für Atemschutzmasken wurden in Dorfen ausgemustert und jetzt gespendet.

„Die Gerätschaften entsprechen hier nicht mehr dem Stand der Technik“, erklärte Dorfens Kreisbrandmeister Rudi (KBM) Hohenadl. Die Sachen seien aber voll funktionsfähig und könnten beziehungsweise dürften in anderen Ländern problemlos noch eingesetzt werden. Bürgermeister Heinz Grundner unterstütze die Spende, denn verkaufen der Sachen rentiere sich nicht und in Oriovac „erfüllen die Rettungsgeräte noch einen guten Zweck“.

Oriovac ist ein sehr ländlicher Ort mit rund 7500 Einwohnern, berichtete Dinalic. Die Feuerwehr dort habe rund 30 Leute. Dort fehle staatliches Geld für die technische Aufrüstung der Wehr. Über die Rettungsausrüstung werde man sich „ganz sicher riesig freuen“.

Hermann Weingartner

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