Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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Wo genau soll das von Ministerpräsident Markus Söder angekündigte Tempolimit gelten? Markus Söder das Inkrafttreten von Tempo 120 bereits für 1. Februar angekündigt.
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Ab dem 1. Februar soll es auf der A94 ein Tempolimit geben. Das versprach Markus Söder. Klappt das noch rechtzeitig?

Grünen-Abgeordnete verärgert

Isentalautobahn: Nichts Neues vom Tempolimit

  • vonTimo Aichele
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Wo genau soll das von Ministerpräsident Markus Söder angekündigte Tempolimit gelten? Markus Söder das Inkrafttreten von Tempo 120 bereits für 1. Februar angekündigt.

Dorfen – Wo genau soll das von Ministerpräsident Markus Söder angekündigte Tempolimit gelten? Diese Frage bewegt die Anwohner der A94, schließlich hat Söder das Inkrafttreten von Tempo 120 bereits für 1. Februar angekündigt. Und diese Frage haben die Grünen-Abgeordneten Johannes Becher und Andreas Krahl in einer Landtagsanfrage ans bayerische Verkehrsministerium weitergegeben. Die Antwort stellt Becher und Krahl nicht zufrieden: Laut Staatsminister Joachim Herrmann prüft derzeit die zuständige Autobahndirektion Südbayern „ob, wo und gegebenenfalls welche Geschwindigkeitsbeschränkungen zwingend geboten sind“.

„Es gibt noch keinen Plan für ein wirkungsvolles Tempolimit! Geschweige denn sind alle Verwaltungswege durchlaufen, um die Schilder auch tatsächlich am 1. Februar aufzustellen“, kritisiert Becher in einer Pressemitteilung.

Lesen Sie dazu: Seit der Eröffnung der neuen Isentalautobahn A94 hatte es aufgrund der Lärmbelästigung Proteste gegeben. Nun wurde ein Tempolimit festgelegt - jedoch mit Einschränkungen.

Keine Nachbesserungen in diesem Jahr

Die beiden Grünen-Abgeordneten haben die Bayerischen Staatsregierung in einer schriftlichen Anfrage auch nach den angekündigten Lärmmessungen gefragt. In der Antwort des Verkehrsministeriums heißt es, dass der Abschluss der Messungen erst nach dem Sommer 2020 erwartet wird. Erst danach werde zusammen mit dem Kostenträger Bund auch über eventuelle Maßnahmen entschieden. „Es ist nicht zu erwarten, dass Nachbesserungen am derzeitigen Lärmschutz noch im Jahr 2020 umgesetzt sein können“, ärgert sich Krahl.

Unbehagen beschleicht die beiden bei der Antwort auf die Frage, ob denn die derzeitige Lärmentwicklung den prognostizierten Werten aus dem Lärmschutzgutachten entspreche. „Die aktuelle Verkehrsstärke liegt noch deutlich unter den Prognosewerten“, so das Ministerium. Grundlage für die Berechnungen sei die erwartete Verkehrsstärke im Jahr 2025.

Timo Aichele

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