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Pflanzen im eigenen Hochbeet: Die 2bG der Grundschule Nord bearbeitetet die Pflanzerde, beobachtet von (hinten, v. l.) Rektor Gerhard Maintok, Pädagogin Kristina Schmidt, Hausmeister Fred Janocha, Stiftungsbotschafter Peter Witschital, Vizebürgermeister Günther Drobilitsch und Lehrerin Anna Matyssek.

GRUNDSCHULE DORFEN-NORD

Kinder werden zu Bio-Gärtnern

Biologisches Gemüse für ein gesundes Pausenbrot können die Schüler der Dorfener Grundschule Nord ab sofort selbst produzieren. Möglich macht dies ein Hochbeet.

Von Hermann Weingartner

Dorfen – Im Rahmen der bundesweiten Spendenaktion „PflanzenWelten“, eine Umwelt-Initiative der Town & Country Stiftung, wurde der Schule ein Hochbeet übergeben. Peter Witschital, Botschafter der Stiftung und Geschäftsführer der BauManagement GmbH (Lizenz-Partner), kam jetzt nach Dorfen, um das Beet zu begutachten, das von Hausmeister Fred Janocha im Innenhof der Schule aufgebaut wurde. Die Town & Country Stiftung engagiere sich mit den „PflanzenWelten“, dem Thema biologische Vielfalt, im Rahmen der von der UN ausgerufenen „Dekade Biologische Vielfalt“ (noch bis 2020), erklärte Witschital der Ganztagsklasse 2bG. Die Kinder freuten sich zusammen mit ihrer Lehrerin Anna Matyssek, Pädagogin Kristina Schmidt (soziales Lernen) und Rektor Gerhard Maintok sowie Vizebürgermeister Günther Drobilitsch über die „großzügige Spende“.

Durch die „Pflanzenwelten“ biete die Stiftung in ganz Deutschland und jetzt auch in Dorfen Schülern die Möglichkeit direkt an der Schule praktische Erfahrungen mit selber gepflanzten Nutzpflanzen und Blumen zu machen, sagte Witschital. Damit wolle man die Schule unterstützen, um Kinder ans Thema Natur und Umwelt herzuführen.

Die Schüler zeigten sich begeistert und bearbeiteten das neue Pflanzbeet für eine Erstbepflanzung, für die es noch 40 Euro extra gab. Die Schüler hatten sogleich eine Menge Ideen, was alles angebaut werden könnte, wie Karotten, Tomaten, Schnittlauch, Salat, Kräuter oder Gemüse.

Sicher werde „das eine oder andere auch auf den Speiseplan an der Schule kommen“, kündigte Lehrerin Matyssek an. „Hoffentlich gibt es eine gute Ernte“, wünschte Vizebürgermeister Drobilitsch, der sich mit dem Schulleiter für die Spende bei der Stiftung bedankte. Die „Natur näher bringen“, fand Drobilitsch eine „super Sache“. Das um so mehr im digitalen Zeitalter, wo Kinder in einer immer größeren virtuellen Welt immer weniger mit Natur zu tun hätten.

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