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Gute Entwicklung: das Klinikum Erding.

Klinikum Erding

Defizit erneut gesunken

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Erding - Das Klinikum Erding hat sein Defizit weiter verringert – von 1,95 Millionen Euro im Jahr 2014 auf 1,29 Millionen Euro. Vorab kalkuliert waren 1,79 Millionen Euro.

Die Zahl der Patienten hat sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Stationär wurden 16 545 (16 418) Menschen aufgenommen. Ambulant beziehungsweise in der Notaufnahme behandelt wurden 16 059 (16 222). Gestiegen sind die Zahlen der Beschäftigten (von 968 auf 1000) und die der Vollzeitkräfte (von 623,0 auf 636,3). Dies teilten Sándor Mohácsi, Vorstandschef des Klinikums, sowie Landrat und Verwaltungsratschef Martin Bayerstorfer mit.

Er reagierte freudig: „Der eingeschlagene Kurs einer Gesundung mit Augenmaß ist wirksam.“ Mohácsi freut vor allem, „dass die stationäre Patientenversorgung, die den Kern des Versorgungsauftrags eines öffentlichen Krankenhauses darstellt, inzwischen das dritte Jahr in Folge für sich allein betrachtet ein positives Ergebnis aufweist.“ Die 2011 eingeleitete Wachstumsstrategie zur wirtschaftlichen Gesundung trage weiter Früchte. Der Vorstandschef ist optimistisch, „dass eine weitere Verbesserung möglich ist“. Die Weichen dazu habe man gestellt, unter anderem mit aus Eigenmitteln finanzierten Investitionen. Dennoch sieht sich Mohácsi noch nicht am Ziel. Er strebt zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis an. Ein kommunales Krankenhaus müsse keinen Gewinn erwirtschaften. „Es ist aber alles andere als befriedigend, auf Dauer auf Defizitausgleiche des Trägers angewiesen zu sein“.

Für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Gerhard Konrad und sein Stellvertreter Prof. Dr. Rudolf Riepl.

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