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Stellten ihre Ideen vor: Annemarie Empl, Christian Elas, Christa Sonnleitner, Anton Huber, Mario Viertel, Robert Lohmayer, Günther Drobilitsch und Vera Tafelmeier von der Wählergruppe Gemeinwohl (v. l.).

Kommunalwahl 2020

Wählergruppe Gemeinwohl: Klimaschutz, Müll und Schwimmbad

Erneuerbare Energien stehen ebenso im Fokus der GEM wie eine Ortsumfahrung in Kloster Moosen. Im Gasthaus Neuwirt stellte die Landliste ihr Wahlprogramm vor.

Schwindkirchen Erneuerbare Energien stehen ebenso im Fokus der Wählergruppe Gemeinwohl (GEM) wie eine Ortsumfahrung in Kloster Moosen. Im Gasthaus Neuwirt stellte die Landliste ihr Wahlprogramm vor. Nach der Kommunalwahl möchte die Wählergruppe jedenfalls weiterhin mit Günther Drobilitsch und Annemarie Empl im Stadtrat vertreten sein. Beide Stadträte seien hochmotiviert, außerdem sei es für sie wichtig, „nah am Bürger und immer erreichbar zu sein“, erklärten Drobilitsch und Empl, die die Wählergruppe anführen. Schließlich gehe es nicht nur um die großen Themen: „Ein verstopfter Gulli, Müll am Dorfplatz oder ein schwieriges Bauvorhaben sind ebenso Dinge, für die wir uns einsetzen und Lösungen finden werden.“

Drobilitsch ist selbst Biogas-Betreiber, auch setzt er auf Photovoltaik-Anlagen: „Der Klimaschutz steht bei der GEM an vorderster Stelle. Doch ebenso ist bei uns der Bahnausbau in der Vieregg-Variante auf der Agenda. Aber eben auch bezahlbarer Wohnraum. „Gerade bei größeren Baugebieten kann sich Dorfens Vize-Bürgermeister in Zukunft auch mehrstöckige Häuser vorstellen. Außerdem wolle sich die Wählergruppe für Bauerleichterungen im Außenbereich einsetzen.

Wohnortnahe Arbeitsplätze

Schaffung und Erhalt von wohnortnahen Arbeitsplätzen sehen die beiden Stadträte als ihre Aufgabe, realisierbar beispielsweise auf dem Meindl-Areal. Zum Wohlbefinden der Bürger gehöre außerdem ein gutes Sportangebot. „Es kann nicht sein, dass Kinder nicht mehr beim TSV Dorfen zum Fußballspielen angemeldet werden können, weil es keine Plätze gibt“, erklärte Drobilitsch. Dazu gehöre auch der Neubau eines Schwimmbads – „und zwar zügig“. Dabei kann sich Drobilitsch durchaus ein zentrales Sportareal vorstellen, etwa in Rutzmoos.

Schon seit 24 Jahren werde im Stadtrat über einen Fuß- und Radweg zwischen Dorfen und Schwindegg diskutiert. Der Antrag scheitere aber stets, da der Weg an den Bau einer neuen Staatsstraße gekoppelt sei. „Ich komme mir mittlerweile schon blöd vor, den Fuß- und Radweg immer wieder neu zu beantragen“, erklärte Drobilitsch. Ins breit gefächerte Wahlprogramm der Landliste sei noch der Ausbau des ÖPNV aufgenommen worden.

Zügiger Breitbandausbau

Stolz ist die Wählergruppe Gemeinwohl jedenfalls auf den Breitbandausbau, den sie sich auf ihre Fahnen schreiben könne. „Wir werden uns auch weiterhin für den zügigen Ausbau einsetzen“, so Drobilitsch.

Ob er wieder Bürgermeister werden möchte? „Das ist Sache des Stadtrats“, sagte Dorfens Vize. „Ich kann nur sagen, ich bin gerne Zweiter Bürgermeister.“ Dabei setzt Drobilitsch weiter auf eine gute Zusammenarbeit im Stadtrat.

Michaele Heske

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