AC/DC-Legende Malcolm Young ist tot

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Höhepunkt nach einer intensiven Probenphase: das gemeinsa me Konzert des deutsch-portugiesischen Jugendorchesters in der Stadtpfarrkirche in Dorfen. 

Orchesterakademie Dorfen

Eine deutsch-portugiesische Uraufführung

Das deutsch-portugiesische Jugendorchester begeisterte mit seinem Auftritt in der Dorfener Stadtpfarrkirche das Publikum. 2016 waren die jungen Musiker der Orchesterakademie Dorfen in Portugal, dieses Jahr fand der Gegenbesuch statt.

Dorfen – Eine Woche hatten die jungen Musiker der Orchesterakademie Dorfen mit ihren portugiesischen Gästen geprobt. Der Besuch fand im Rahmen einer Zusammenarbeit der Orchesterakademie Dorfen mit dem internationalen Jugendorchesterprojekt „Orchestra Juvenil Luso-Alema“ statt.

Höhepunkt der gemeinsamen Zeit war schließlich der Auftritt der 30 Musiker in der Stadtpfarrkirche Maria Dorfen. Die jugendlichen Künstler zwischen 14 und 20 Jahren begeisterten das Publikum nicht nur mit ihrer Spielfreude, sie bewiesen auch einen breiten musikalischen Zugang zu Werken unterschiedlichster Komponisten und Musikrichtungen.

Das Programm begann mit einer Sinfonie in G-Dur von Christoph Willibald Gluck. Dem geschwätzigen und schmeichlerischen Allegro folgten ein tief empfundenes Andante und frisch zupackendes Presto. Das Orchester führte das Publikum dann ins Südamerika der Neuzeit. Beim „Quatro momentos nr. 3“ („die 4 Momente“) des 1950 in Brasilien geborenen Komponisten Ernani Aguiar bewiesen die Streicher eindrucksvoll ihre technische Vielfalt. Die Zuhörer wurden spannungsvoll durch die gegensätzlichen Charaktere der „4 Momente“ getragen.

Dann folgte ein musikalischer Leckerbissen. Dorfens Kirchenmusiker Ernst Bartmann hatte eigens für dieses Projekt das Stück „Veni Creator“ komponiert, das die jungen Musiker jetzt uraufführten. Die für ein Streichorchester anspruchsvolle Komposition wurde hervorragend umgesetzt.

Es folgte eine sanft dahinfließende melodische Komposition (Serenade in e-moll) des 1857 in England geborenen Komponisten Edward Elgar. Das Adagio in g-moll für Streicher und Orgel von Tomaso Albinoni erkannten die meisten Konzertbesucher wieder. Das feine Zusammenspiel von Orgel (Bartmann) und Orchester übertrug den mystischen Charakter des Stückes auf das Publikum. Das Programm endete mit einem Stück des portugiesischen Songwriters Alain Oulman (geb. 1928). Das Publikum bedankte sich mit minutenlangem und begeistertem Applaus und bekam „Tico Tico no Fuba“ als Zugabe.

Bürgermeister Heinz Grundner lobte das internationale Projekt als Beispiel für ein vereintes Europa. Er bedankte sich bei Marjorie Danzer für ihr Engagement als Initiatorin des Projektes und ihre wertvolle Arbeit als künstlerische Leiterin der Orchesterakademie Dorfen. Dorfen könne stolz sein, ein so lebendiges europäisches Jugendprojekt vorweisen zu können.  ( Carolin Schertl)

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