Vertragsunterzeichnung: Agrarminister Helmut Brunner mit Barnhouse-Chefin Sina Nagl (vorne) sowie Projektmanagern der beiden Ökomodellregionen. Foto: STMELD

Kooperation mit Barnhouse

Rosige Zukunft für Tagwerk

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Dorfen - Gute Nachricht für Tagwerk Bio-Bauern: Durch eine Kooperation mit einem Bio-Vermarkter können sie Dinkel und Hafer langfristig und zu einem guten Preis absetzen.

Die Dorfener Erzeuger und Verbrauchergenossenschaft hat mit dem internationalen Bio-Vermarkter „Barnhouse“ einen Kooperation geschlossen. Auf der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel Biofach in Nürnberg wurde im Beisein von Agrarminister Helmut Brunner der Rahmenvertrag, der auf Partnerschaft und Transparenz setzt, unterzeichnet. Über 40 Biobauern - überwiegend Tagwerk-Betriebe - werden Dinkel und Hafer an die Firma Barnhouse in Mühldorf liefern.

Für Tagwerk-Geschäftsführer Michael Rittershofer ist „das alles andere als eine Selbstverständlichkeit“, dass ein größerer Bio-Verarbeiter mit Bio-Bauern aus seiner unmittelbaren Nachbarschaft eine Lieferbeziehung auf Basis mehrjähriger Verträge mit „gerechten“ Erzeugerpreisen aufbaue. Denn auch im Biobereich seien Jahresverträge zu (welt-)marktüblichen Erzeugerpreisen üblich. Das bringe regionale Bauern immer mehr in Not.

Initiiert wurde die Kooperation von den beiden Öko-Modellregionen Waginger See/Rupertiwinkel und Isental. Rittershofer: „Der Bio-Markt für Getreidesorten wie Weizen, Hafer, Dinkel und Roggen ist hart umkämpft.“ Durch die Zusammenarbeit zwischen den Öko-Modellregionen und Barnhouse erhielten die regionalen Bio-Bauern einen gerechten Preis für ihr Getreide und eine längerfristige Perspektive. Noch im Februar wird das erste regionale Getreide für Barnhouse verarbeitet, das auf etwa 300 Hektar in den beiden Öko-Modellregionen angebaut wurde.

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