Den Siegerpreis als Ressourcenkönige nübergab Ministerin Ulrike Scharf (4. v. l.) an (v. l.) Andrea Festl, Elisabeth Emehrer, Rosa Tempel und Sarah Novak. Projektleiterin Angelika Semerad (r.) freute sich sehr über die Auszeichnung des Dorfener Gymnasiums. Foto: Weingartner

Scharf zeichnet Schulen aus

„Leuchttürme für den Schutz von Rohstoffen“

Dorfen – Drei bayerische Schulen sind gestern am Dorfener Gymnasium für ihre kreativen Ideen zur Schonung natürlicher Rohstoffe ausgezeichnet worden. Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf bezeichnete die Schülerprojekte als „Leuchttürme für den Schutz von Rohstoffen“.

Bestens vorbereitet war die Dorfener Bildungseinrichtung als Gastgeber für die Preisverleihung der Bayernsieger des Wettbewerbs „Ressourcenkönige - Ein Königreich für Wertstoffe“. Kultus- und Umweltministerium hatten gemeinsam die weiterführenden Schulen aufgerufen, sich mt ihren Ideen zu beteiligen. Die Preisverleihung rief großes Interesse hervor, denn neben Scharf, den „Wettbewerbskönigen“ des Gymnasiums Dorfen, des Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach und der Leonhard-Wagner-Realschule, waren auch Vizelandrat Jakob Schwimmer, Bürgermeister Heinz Grundner sowie Vertreter der Dorfener Schulen und das Bayerische Fernsehen dabei.

In ihrer Festansprache lobte Ministerin Scharf die „perfekte Organisation“, das spreche für die „Power der Schulfamilie“. Die natürlichen Ressourcen zu schützen sei „eine der wichtigsten Aufgaben der Gegenwart“. Es gehe dabei nicht um Verzicht auf Lebensqualität, sondern darum, Rohstoffe clever zu nutzen, betonte Scharf. Der Wettbewerb sollte „möglichst viele junge Menschen für den Ressourcenschutz sensibilisieren“. Das sei geglückt, wie die „vielen tollen Ideen“ der insgesamt 49 Schulen ausgezeichneten Schulen zeigten. Die Projektgruppen der drei Sieger-Schulen hätten sich „praxisnah und anschaulich“ mit dem Thema Ressourcen und Rotstoffe befasst, erklärte Scharf. Die Schüler „entwickelten überzeugende Lösungen und Kampagnen“ zur Vermeidung von Plastikmüll, Getränkeverpackungen und Einwegbechern. Das Dorfener Gymnasium hat auch noch ein Repair-Café durchgeführt.

Ganz „besonders wichtig“ ist der Ministerin, dass die Teilnehmer, „für Wertschätzung und Verantwortungsbewusstsein für unsere Lebengrundlagen stehen, für Umwelt- und Naturkompetenz der Schüler“. Und sie „werfen ein ganz helles Licht auf das persönliche Engagement und Eigeninitiative der jungen Menschen“.

Mit Kreativität und Durchsetzungsvermögen im Bereich Ressourcenschonung hätten die Teilnehmer „enormes Umweltengagement“ gezeigt, lobte Schulleiterin Andrea Hafner. Über 1000 Plastiktüten waren letztes Schuljahr im Gymnasium Dorfen angebracht. Manchmal brauche „der Mensch ein optisch Signal um aufgerüttelt zu werden, alltägliche Handlungen zu überdenken und zu ändern. „Das habt ihr toll hingekriegt.“ Hafner dankte stellvertretend Lehrerin Angelika Semerad, die Dorfens Schüler für den Wettbewerb motiviert und dann begleitet hat.  prä

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