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Den Jubilar hochleben lassen: Valentin Wastl (vorne, M.) mit einer großen Gratulantenschar. 

Valentin Wastl 95

Lieber beim Wirt als beim Doktor

Im Wirtshaus gefällt es ihm besser als beim Arzt. Vielleicht ist Valentin Wastl aus Taubenthal deshalb trotz seiner 95 Jahre so jung geblieben.

Von Peter Stadler

Eibach – Gefeiert hat der Jubilar seinen Ehrentag beim Wirt in Eibach. Die Verwandtschaft und viele Freunde haben dem rüstigen Rentner gratuliert und mit einem Überraschungsauftritt waren auch die „Crazy Mamas“ aus St. Wolfgang dabei.

Bei bester Laune erzählte der Jubilar über viele Stationen in seinem Leben. Er wurde in Taubenthal geboren und nach dem Schulabschluss in Eibach hat er die Landwirtschaft seiner Eltern weitergeführt. 1941 musste er in den Krieg nach Norwegen und wurde erst im Oktober aus einem Gefangenenlager in Bad Aibling entlassen. 1958 hat er seine inzwischen verstorbene Frau Anna geheiratet. Sie zogen fünf Kinder groß und mittlerweile gehören auch acht Enkel und zwei Urenkel zur Familie.

Dem Jubilar war immer schon auch die Geselligkeit wichtig. Er engagierte sich bei zahlreichen Vereinen und für die Gesellschaft. Wastl ist Mitglied bei der Marianischen Männerkongregation, er war elf Jahre im Gemeinderat von Eibach und dann noch fünf Jahre Stadtrat in Dorfen. Als Aktiver war er 14 Jahre Feuerwehrkommandant in Eibach und 31 Jahre war er für die Finanzen der Krieger- und Soldatenkameradschaft Eibach zuständig. 15 Jahre war er auch Jagdvorstand.

Regelmäßig besucht Wastl noch die Stammtische in Kienraching und Eibach und ist auf der „Rentneralm“ bei Hernnöd zu finden. Auf die Reporterfrage, ob er öfter zum Wirt oder zum Doktor geht, kam von ihm ohne lange zu überlegen die Antwort: „Ich bin öfter beim Stammtisch, weil es im Wirtshaus schöner ist als beim Arzt!“ Eine Ehre für den „Wastl-Vale“ war auch der Besuch von Bürgermeister Heinz Grundner und Landrat Martin Bayerstorfer zum Geburtstagsfest. Als ihm der Landrat mit einem Landkreiskrug gratulierte, stellte der Jubilar schmunzelnd fest: „Einen leeren Maßkrug hat er dabei!“

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