Autor Anton Renner

Kommentar

Menschlichkeit statt Verbotsexzesse

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Eigentlich sollte durch die 2014 im Bundesrat beschlossene Asylrechtsreform Flüchtlingen der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden. In Bayern ist das Gegenteil der Fall, wie dieser Fall zeigt. 

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Doch wie in jüngster Zeit gerade in Bayern mit Asylbewerbern umgegangen wird, das lässt zunehmend Zweifel aufkommen, ob es mit dem Schutz der Menschenwürde noch so weit her ist. Flüchtlinge aus von der Politik als sicher eingestuften Herkunftsländern sind zur Untätigkeit und zum Rumsitzen in ihren Unterkünften verdammt.

Während mittlerweile selbst einige CSU geführte Landkreise die restriktiven Weisungen des Innenministeriums zugunsten von Arbeit und Ausbildung auszulegen versuchen, steigert sich das Landratsamt Erding in Verbotsexzesse hinein. So werden Flüchtlinge zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Wen wundert es da, dass immer mehr Flüchtlinge am Verzweifeln sind? Im Umgang mit Asylbewerbern dürfen Gefühle nicht auf der Strecke bleiben. Menschlichkeit anstatt Bürokratie sind das Gebot. Hier ist jetzt vor allem Landrat Martin Bayerstorfer gefordert.

Lesen Sie hier den Bericht.

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