Münchner (53) brutal zusammengeschlagen - Täter flüchtig

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80. Geburtstag gefeiert hat Ilinka Rakovac (2. v. l) mit Ehemann Mesan (l.) und Tochter Jasmina Fenk (2. v. r.). Für die Stadt gratuliert Dritte Bürgermeisterin Doris Minet (r.).

Ilinka Rakovac 80

Mit Nadel und Faden durch das Leben

Nadel und Faden waren ein Leben lang die Begleiter von Ilinka Rakovac. 

Dorfen – Geboren und aufgewachsen im kleinen Strovija in Mazedonien (früher Jugoslawien), ist der Rentnerin längst Dorfen zur Heimat geworden. Hier feierte sie jetzt mit der Familie ihren 80. Geburtstag. Herzlich gratulierte dazu hatte auch die Dritte Bürgermeister Doris Minet.

Mit zwölf Jahren saß Ilinka Rakovac daheim schon an der Nähmaschine. Und natürlich wurde sie nach der Schule eine Schneiderin. Wie viele ihrer Landsleute suchte auch die Jubilarin später Arbeit in Deutschland. Mit 35 Jahren machte sie sich alleine auf in die Ferne. Die Gastarbeiter, wie man damals sagte, wurden vorher von Arbeitsagenturen gesammelt und hatten hier dann gleich Arbeit. Mit ihrem Schneiderkönnen bekam die Jubilarin ihre erste Anstellung in der Strumpffabrik „Bellinda“ 1972 in Schongau. Im gleichen Jahr war auch ihr späterer Mann Mesan nach Deutschland gekommen. Dabei hatten sich die beiden kennengelernt und 1976 geheiratet. Die Hochzeit wurde aber daheim in der alten Heimat gefeiert.

Das Paar hat eine Tochter (Jasmina Fenk) großgezogen und freut sich heute über drei Enkelkinder. Nach Dorfen zogen die Beiden 1978 und blieben an der Isen. Auch hier hatten sie Arbeit. Mesan Rakovac arbeitete bei Himolla in Taufkirchen und die Jubilarin im Lodenfrey-Werk Dorfen wieder in ihrem Beruf als Näherin. Schon von klein auf war sie gewohnt, zu arbeiten und schaffte hier wieder fleißig, erzählte sie in der Geburtstagsrunde. Nach der Schließung des Lodenfrey-Werkes hat sie noch bis zur Rente im Marienstift als Reinigungskraft gearbeitet.

Die Jubilarin kann mit Nadel und Faden Jubilarin immer noch flink umgehen. Auch sonst ist sie fit, aber leider machen die Beine nicht mehr so recht mit. Doch das ist kein Grund zum Jammern für eine fleißige Frau, die immer „immer Akkord“ gearbeitet hat. prä

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