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Für langjährige Vereinstreue zeichnete SRVK-Vorsitzende Peter Ruppert (M.) mehrere Mitglieder aus. Geehrt wurden (v. l.) Fritz Kirchmayer (25) und Josef Kiefinger (25) sowie (nicht auf dem Bild) Siegfried Aumüller (40), Hans Schubert, und Georg Pelkermüller (25).

Soldatenkameradschaft Dorfen

Mitgliederwerbung: Verein soll Flagge zeigen

Mit Nachwuchssorgen hat die Soldaten-, Reservisten- und Veteranenkameradschaft Dorfen (SRVK) zu kämpfen. Doch der Vorsitzende Peter Ruppert konnt in der Jahreshauptversammlung auch positives vermelden. Bei der Kriegsgräbersammlung war der Verein wieder Spitze.

Von Hermann Weingartner

Dorfen – Die meisten der 131 SRVK-Mitglieder sind nicht mehr die Jüngsten, der Altersschnitt liegt bei 65 Jahren, sagte Ruppert. Der Verein brauche jüngere Mitglieder, die dann auch an den Reservisten-Abenden dabei sein könnten. Die Reservisten sind eine eigene Abteilung im Verein unter der Leitung von Franz Schuster. Bei den Treffen würden auch sicherheitspolitische Themen diskutiert, an denen es derzeit ja nicht mangele. Um den Fortbestand des SRVK zu sichern, will der Vorsitzende das Hauptaugenmerk daher auf Mitgliederwerbung legen. Dazu wurde auch eine Internetseite angelegt (www.srvk-dorfen.de). Der Verein sollte „Flagge zeigen“, forderte Ruppert. So könnte man etwa bei den Dorfener Markttagen präsent sein und versuchen, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Bei Märkten in Dorfen ist auch das Heimatmuseum geöffnet, wo die SRVK einen Raum hat zur Aufbewahrung der historischen Vereinsfahne. Künftig sollte auch jemand vom Verein für Fragen vor Ort sein.

Als wesentliche Aufgabe sieht der SRVK das „Erinnern, Gedenken und die Mahnung zum Frieden“. In Dorfen übernimmt der Verein die Pflege der Gedächtnisstätten und organisiert für die Stadt jedes Jahr am Vorabend des Volkstrauertags das zentrale Gedenken am Friedensmahnmal an der Marktkirche. Es gibt aber auch gesellige Veranstaltungen. So ist wieder ein Vereinsausflug nach Südtirol geplant.

Neuer Kassierer bei der SRVK-Dorfen ist Max Ruppert (r., stehend). Er übernahm das Amt von seinem Vater Ruppert.

Ruppert appellierte auch an die Jüngeren, sich bei der Haussammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) zu engagieren. Mit der jährlichen Sammlung im Stadtgebiet unterstützt der SRVK die Friedensarbeit des VDK, berichtete der 2. Vorsitzende Gisbert Becker. „Die laufen recht gut und Dorfen hat immer Spitzenergebnisse“ mit durchschnittlich 15 836 Euro. Rund 15 Sammler sind jedes Jahr unterwegs. In den letzten fünf Jahren wurden insgesamt 79 184 Euro für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Becker führt den Erfolg der Haussammlungen darauf zurück, „dass die Leute bekannt sind“. Er dankte den Aktiven für ihr Engagement.

Ruppert war zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung in Personalunion auch noch 1. Kassierer. Als Jahresabschluss gab er 2791 Euro bekannt. Der Vereinsvermögen belaufe sich auf rund 22 000 Euro. Im Laufe der Versammlung wurde ein neuer Kassierer gewählt. Die Verwaltung der Finanzen bleibt im Hause des Vorsitzenden. Rupperts Sohn Max wurde als einziger Kandidat bei der Besetzung der Kassenhüter zum 1. Kassierer gewählt. Für den 2. Kassierer wollte niemand kandidieren .

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