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Sie leiten die Geschicke der Kunstfalle (v. l.): 2. Vorsitzender Klaus Hartmann, Kassenverwalterin Karin Adams und Vorsitzender Gerhard Adams. Neues Mitglied im Vereinskuratorium ist Michael Fröhlich. 

Nach der Aufführung „Sommernachtstraum“ wird nun in der Kunstfalle e. V. ein knallharter Krimi aufgeführt

Vom Sommernachtstraum zum Mord

Mit altbewährter Führung ist die Kunstfalle e. V. in die Theatersaison 2019 gestartet. Nach dem Erfolg von Shakespeares Sommernachtstraum steht nun ein knallharter Krimi auf dem Programm.

Dorfen/Lengdorf– Vorsitzender Gerhard Adams, sein Vize Klaus Hartmann und Kassenverwalterin Karin Adams wurden in der Mitgliederversammlung in ihren Ämtern bestätigt. Neben der Wahl der Vereinsspitze fiel eine weitere wichtige Personalentscheidung: Michael Fröhlich wurde einstimmig ins Kuratorium des Vereins gewählt. Fröhlich, der sich als Erzählkünstler auch überregional einen Namen gemacht hat, ist bereits seit 2003 mit Leib und Seele Mitglied des Vereins.

Der Rückblick auf die Theatersaison 2018 mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ fiel positiv aus. „Das Publikum war begeistert von unseren Aufführungen und beeindruckt vom abwechslungs- und ideenreichen Schauspiel“, sagte Adams. „Wir können stolz auf unsere kreative Arbeit sein.“ Wieder hat die 2003 ins Leben gerufene Gruppe ihr Publikum mit einer modernen Inszenierung begeistert, die gekonnt mit Licht und Musik spielte, den Fokus aber ganz gezielt auf Schauspiel und Sprache richtete. Und darin sind sich alle Beteiligten einig: Mit dem Sommernachtstraum ist sich die Kunstfalle in ihrem Selbstverständnis, anspruchsvolles und gleichzeitig unterhaltendes Theater zu machen, treu geblieben – und hat gleichzeitig den nächsten Schritt in ihrer schauspielerischen Entwicklung geschafft

Ende 2019 wird das Ensemble wieder auf der Bühne stehen. Doch statt zauberhaft verspielter Irrungen und Wirrungen der Liebe und jeder Menge Komik steht diesmal ein knallharter Kriminalfall auf dem Programm. Es geht um Mord und die Frage: schuldig oder nicht schuldig? Es geht um Vorurteile, Hass und Gruppenzwang, um Courage, Empathie und Moral in „Die zwölf Geschworenen“ von Reginald Rose.

„Eine reizvolle und herausfordernde Handlung“, findet Adams. „Wir freuen uns darauf, dieses Stück mit unseren Ideen umzusetzen und Spannung aufzubauen.“ Die Herausforderung ist in der Tat groß. Doch das sind Vorfreude und Spiellust ebenso. Das war bei der Leseprobe in der Mitgliederversammlung deutlich zu spüren. Die Rollen sind besetzt, der Plan von Spielleiter Markus Hübner für die im April beginnenden Proben in der Grundschule am Mühlanger in Dorfen steht. Aufgeführt werden „Die zwölf Geschworenen“ im Jakobmayer in Dorfen am 15., 16. und 24. November. Der Kartenvorverkauf startet im September.  red

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