Die neue Führung der Ortsfeuerwehr Hausmehring (v. l.): Anton Fink, Josef Rieder, Herbert Kiefinger, Andreas Huber, Martin Hofer, Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl und Feuerwehrreferent Josef Wagenlechner; nicht im Bild Anton Wastl. Foto: Weingartner

Feuerwehr Hausmehring

Neue Kommandanten, neuer Vorstand

Dorfen – Die Ortsfeuerwehr Hausmehring hat in der Generalsversammlung im Gasthaus Rieder in Kloster Moosen eine neue Kommandantur und einen neuen Vereinsvorstand gewählt. In die Zuständigkeit der neuen Führung wird der Bau eines Gerätehauses fallen.

Klar ist seit 2016, dass die Hausmehringer Wehr raus muss aus ihrem alten Gerätehaus. Am aktuellen Standort in einem Nebengebäude eines städtischen Mietwohnhauses in Kloster Moosen plant die Stadt über die Nikolai-Stiftung den Bau von Sozialwohnungen. Sämtliche alten Gebäude werden abgerissen. Zum Bau eines Ersatzgerätehauses für die Hausmehringer Wehr habe es bereits Gespräche gegeben, berichtete der Feuerwehrreferent des Stadtrats, Josef Wagenlechner. Es werde „nichts geschehen“, ohne dass es vorher eine „langfristige Lösung“ für einen neuen Standort gebe. „Heuer passiert nix mehr in der Sache“, versicherte Wagenlechner. Die Zeit könnte aber schon für Planungen genützt werden. Die Umsetzung könnte dann „in ein, zwei Jahren erfolgen“.

Im Gespräch war bisher als Standort der Bereich der neu geschaffenen städtischen Bahnparkplätze südlich der Bahnhofstraße. Neu seien Überlegungen, das Gerätehaus gleich südlich der Bahnlinie München-Mühldorf zu errichten, sagte Wagenlechner. Dort soll ein großes Wohnbaugebiet auf dem ehemaligen Meindl-Areal entstehen. Zum Schluss gab es vom Referenten den herzlichen Dank der Stadt Dorfen für die ehrenamtliche Arbeit zum Schutz der Bürger. Auch der Dorfener Kreisbrandmeister (KBM) Rudi Hohenadl lobte die Arbeit der Ortswehr.

Von den Einsätzen und Aktivitäten berichteten Schriftführer Andreas Huber und Kommandant Martin Hofer. Insgesamt 13 Mal rückte die Ortswehr aus. Bei den Einsätzen leisteten 111 Aktive 130 Stunden Dienst. Auch geübt wurde fleißig. Rund 250 Stunden probten die Aktiven den Ernstfall. Hofer dankte seinen Leuten für die stets gute Einsatzbereitschaft. Die Ortswehr hat derzeit 33 aktive und 25 passive Mitglieder.

Der 2. Kommandant Michael Röhl betonte, der Gerätehausneubau sei nicht Thema Nummer eins, sondern die aktive Mannschaft und vor allem die Gewinnung neuer aktiver Mitglieder. Auch die Hausmehringer Wehr sei „wichtig“.

Dass es gut läuft, zeige die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Für die Wahl zum Kommandanten hätte man vier Leute gehabt. Röhrl selber trat bei den Neuwahlen nicht mehr an. Er habe „nicht mehr die nötige Zeit für das Amt“, bleibe aber aktiv dabei. Wieder gewählt wurde Hofer als Kommandant. Sein neuer Stellvertreter ist Herbert Kiefinger. Im Verein gab es auch einen Führungswechsel. Wilhelm Urban hörte ebenfalls „aus Zeitgründen“ nach 18 Jahren als Vorsitzender auf. Als Nachfolger wurde Anton Wastl gewählt. 2. Vorsitzender wurde Anton Fink, Schriftführer Andreas Huber und Kassierer Vereinswirt Josef Rieder. Die Kasse prüfen Martin Obermaier und Josef Greimel. prä

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