Bombenalarm am Gymnasium Tutzing - Polizei durchsucht Gebäude

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Jetzt geht’s los: Johann Maier, Jürgen Wimmer, Bauamtsleiter Franz Wandinger, Bürgermeister Heinz Grundner und Dennis Weisser beim Spatenstich. Foto: Lang

Spatenstich an der Mühlleite

104 neue Wohnungen für Dorfen

Dorfen – Die Anfragen an die Stadt nach Baugrund sind ums Zehnfache überzeichnet. Das betonte Bürgermeister Heinz Grundner beim Spatenstich für das Baugebiet an der Mühlleite.

Der Stadtchef zeigte sich sehr froh darüber, dass in dem Baugebiet 4,1 Hektar neues Bauland ausgewiesen wurden. Die Planungen wurden schon in Angriff genommen.

Die Hanglage zähle zwar zu den schönsten Lagen in Dorfen, sei aber schwieriger zu erschließen. 104 Wohneinheiten, davon 38 Einfamilienhäuser und 28 Doppelhäuser, sollen entstehen. Der Preis im Einheimischen-Modell steht auch schon fest: 250 Euro pro Quadratmeter plus Erschließungkosten. 25 Parzellen werden über die Stadt verkauft, davon 18 im Einheimischen Modell, sieben im freien Verkauf. Die restlichen Parzellen werden auf dem freien Markt verkauft. Bei einem derart großen Umgriff, es handelt sich immerhin um 7,4 Hektar die zwölf Grundstückseigentümern gehören, sei ein Umlegungsverfahren, „dass man alles zusammenwirft“, ein durchaus üblicher Vorgang. Die Grundstücke bewegen sich zwischen 450 und 1000 Quadratmetern Größe, für Einfamilienhäuser seien sie durchschnittlich 762 Quadratmeter und für Doppelhaushälften durchschnittlich 446 Quadratmeter groß. Natürlich gebe es auch einen Spielplatz, Begegnungs- und Freiflächen. Die Haupterschließung erfolge über die Staatsstraße 20 86 von Hampersdorf nach Dorfen und die Straße an der Leiten. Die Siedlungsstraßen seien so dimensioniert, dass dort auch Lastwagen und Rettungsfahrzeuge trotz parkender Autos fahren könnten.

Der Verkehrsfläche von 1,3 Hektar stünden 1,7 Hektar Grünfläche gegenüber. Das Gehölz Richtung Hampersdorf und die östliche Hecke bleiben bestehen, erklärte Grundner. Ebenso gebe es umfangreiche Retensionsmaßnahmen, weit über das geforderte Maß hinaus. Eine Flutmulde sei als zusätzlicher Schutz gedacht für den Kallinger und den Eibacher Bach, die am Mozartring zusammentreffen, falls dort einmal „zu viel Regenwasser daher kommt“. Die Tiefbauarbeiten für den Kanal wurden an die Firma Wimmer aus Wurmsham übergeben. Die Planung für den Straßen- und Wegebau hat Dennis Weisser aus Bad Aibling übernommen, die Umsetzung obliegt der Firma Straßen- und Tiefbau Brandl aus Neufraunhofen. Als Erschließungsträger fungiert die Maier Wohn- und Gewerbebau aus Kraham.

Birgit Lang

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