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Der neue Chef der Stadtwerke, Klaus Steiner (M.) mit Bürgermeister Heinz Grundner (l.) und Aufsichtsratsvorsitzendem Günther Drobilitsch. 

Stadtwerke Dorfen

Neuer Chef will „Wir-Gefühl“ schaffen

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Dorfen - Am 1. Dezember tritt Klaus Steiner seinen Dienst an, gestern hat die Stadt den neuen Geschäftsführer der Stadtwerke Dorfen GmbH offiziell vorgestellt. Steiner will vor allem ein „gutes Wir-Gefühl“ schaffen.

Bürgermeister Heinz Grundner stellte zusammen mit dem Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzenden Günther Drobilitsch, Finanzverwaltungschefin Maria Bauer und Personalchef Georg Seitz Steiner bei einem Pressegespräch im Rathaus vor. Grundner beschrieb den neuen Stadtwerke-Geschäftsführer als „Energiewirtschaftler von Beginn seiner Karriere an“. Mit Steiner bekämen die Stadtwerke einen versierten Fachmann als Chef, der über langjährige Berufserfahrung verfüge.

Steiner ist 51 Jahre alt, verheiratet, und hat zwei erwachsene Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Geboren ist er in Essen, aufgewachsen im Rheinland. Seine beruflichen Stationen nach dem Betriebswirtschaftsstudium waren unter anderem Berlin, Dormagen und zuletzt Lindau am Bodensee, wo er die dortigen Stadtwerke mit drei Tochterunternehmen führte. Für seine neue Tätigkeit bei den Stadtwerken Dorfen hat sich Steiner zunächst auf die Agenda gesetzt, „das Vertrauen der Mitarbeiter zu gewinnen. Ich hoffe auf ein partnerschaftliches Miteinander“. Nötig hält Steiner auch einen „Schulterschluss mit der Stadt und dem Stadtrat“, um den Erfolg der Stadtwerke fortführen und ausbauen zu können.

Ohne auf den jahrelangen Streit zwischen dem derzeitigen Stadtwerke-Geschäftsführer Karl-Heinz Figl, Bürgermeister Heinz Grundner und Teilen des Stadtrats einzugehen, sagte Steiner, er wolle ein „gutes Wir-Gefühl“ schaffen. Im hart umkämpften Markt der Energie- und Telekommunikationsversorger gelte es, die Bürger zu überzeugen, „dass es sich lohnt, Kunde der örtlichen Stadtwerke zu sein“. Schließlich würden damit Arbeitsplätze am Ort erhalten und auch die Wertschöpfung komme allen zugute. Gleichwohl sieht Steiner aber sehr wohl, das auch bei den Stadtwerken Dorfen „die fetten Jahre“ mit hohen Gewinnen zu Ende gehen werden.

In Dorfen will Steiner seine Arbeit „mit einem hohen Maß an Offenheit“ machen. Dass er zwischen die Fronten im Dorfener Stadtrat geraten könnte, glaubt der neue Geschäftsführer nicht. Zum einen sieht er keine „politischen Reizthemen“, zum anderen werde er allen Fraktionen Gesprächsangebote machen. „Kurskorrekturen“ bei den Stadtwerken werde es nicht geben. „Ich habe keinen Auftrag, das Ruder herum zu reißen“, sagte Steiner. Er suche ein vertrauensvolles Verhältnis zu Mitarbeitern, Aufsichtsrat, Rathaus-Verwaltung und Kunden. Seinen Wohnort will Steiner nach Dorfen verlegen.

Aufsichtsratsvorsitzender Drobilitsch zeigte sich überzeugt, das „Begonnenes weitergeführt“ werde. Die Stadtwerke würden „eine positive Entwicklung nehmen“.

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