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Bei der Vorstellung der Schilder im Isenauenpark: Die Schüler des P-Seminars des Dorfener Gymnasiums gemeinsam mit Projektleiterin Nora Mock (r.) sowie Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner (Mitte) und dem Repräsentanten der Schulleitung, Studiendirektor Wolfgang Lanzinger (l.).

Neuer Infopunkt

Abiturienten erklären Lebensraum im Isenauenpark

Gymnasiasten aus Dorfen erläutern mit Schautafeln Flora und Fauna in dem beliebten Naherholungsziel Isenauen.

Dorfen – Der Dorfener Isenauenpark am Isen-Flutkanal wurde seinerzeit als Reten-
tionsfläche angelegt, um Dorfen bei einem Hochwasser zu schützen. Gleichzeitig erfreut sich der Park großer Beliebtheit als Naherholungsziel. Dies haben Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs am Dorfener Gymnasium zum Anlass genommen, im Rahmen eines Projektseminars gemeinsam mit der Wildland-Stiftung Bayern Schilder anzufertigen, um den Besuchern die Flora und Fauna dort vorzustellen. Die Schilder sind nun vorgestellt worden.

Insgesamt werden im Park, in dem unter anderem Biber, Storch oder Ringelnatter beheimatet sind, fünf verschiedene Lebensräume dargestellt. So wurden von den Schülern und Projektleiterin Nora Mock Tafeln für den Weiher, den Isen-Flutkanal, das Totholz, die Feuchtwiese sowie die Hecke angefertigt. Die Info-Tafeln sind dabei entlang des Fußweges von Mitarbeitern des Dorfener Bauhofes angebracht worden.

Schon seit 2016 verfolgt die Wildland-Stiftung mit den Gemeinden Lengdorf, Schwindegg, Obertaufkirchen, Rattenkirchen sowie der Stadt Dorfen das überregionale Projekt „Natur.Vielfalt.Isental“. Ziel des Zusammenschlusses sei es, den besonderen Lebensraum im Isental mit seinen Niedermoorresten für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und wieder attraktiv zu machen. Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner sagte, dass die Schüler eine hervorragende Arbeit geleistet hätten und es wichtig sei, der Bevölkerung die Natur näher zu bringen.

Insgesamt dauerte die Arbeit der Schüler ein Jahr. Begonnen habe man damit, den Isenauenpark zu erkunden, ehe man in Vilsbiburg auf dem Naturlehrpfad Ideen gesammelt habe. In Absprache mit der Wildlandstiftung und dem Umweltamt der Stadt sei die Idee gereift, die verschiedenen Lebensräume im Park vorzustellen. Dazu hätten die Mitglieder des P-Seminars das Layout und die Texte der Tafeln entworfen sowie die Hintergründe mit Aquarellen angefertigt.

Der Dorfener Fotograf Andreas Hartl habe außerdem zahlreiche Bilder kostenlos zur Verfügung gestellt, die ebenfalls auf den Schildern zu sehen sind.

Für ihre, teils auch private, Arbeit wurden die Schüler von Grundner mit Gutscheinen für Dorfener Geschäfte belohnt. fis

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