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Umweltreferent Gerald Forstmaier (r.) und Bauverwaltungsleiter Franz Wandinger (l.) haben schon einmal ein Auge auf den neuen Sitzungssaal geworfen.

NEUER SITZUNGSAAL

„Bedrohliche Bilder“ bleiben

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Dorfen - Seit 300 Jahren hängen im Sitzungssaal des Dorfener Rathauses sechs Gemälde des kurfürstlich bayerischen Hofmalers Johann Kaspar Sing. Und das wird auch im neuen Rathaus so bleiben

Die Sing-Bilder bleiben, auch wenn der Stadtrat im Juli 2015 in einer Kampfabstimmung beschlossen hat, dass diese dort nicht mehr zwingend hängen müssen. Der Beschluss damals erfolgte auf Betreiben der Landlistenfraktion, da die Bilder mit überwiegend religiösen Motiven, etwa dem salomonischen Urteil, als „bedrohlich“ empfunden wurden. 

Das Architekturbüro Dietzinger aus Eichstätt hat im Stadtrat ein Modell des insgesamt 180 Quadratmeter großen Saales vorgestellt. Die Sing-Bilder bilden den Blickfang (im Bild l.). Der Saal, der mit einer mobilen Wand teilbar ist und bis zu 168 Sitzplätze bieten kann, soll das Herzstück des neuen Rathauses werden.

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