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Bürgermeister Heinz Grundner hält an Rutzmoos fest.

Grundner will Gas geben

Neuer Sportpark soll in acht Jahren stehen

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Beim geplanten Neubau von Schwimmbad und Sportstätten bei Rutzmoos hat Bürgermeister Heinz Grundner erstmals einen Zeithorizont genannt. In acht Jahren soll das neue Freitzeit- und Sportzentrum verwirklicht sein.

Dorfen – Die Zeit dränge, sagte Grundner, der auch CSU-Ortsvorsitzender ist, bei einer Veranstaltung der Christsozialen in Dorfen. Beim städtischen Freibad kämpfe man mit „erheblichen Wasserverlusten“. Das Becken sei nicht mehr zu sanieren, ein Neubau an der gleichen Stelle würde aufgrund von Lärmschutzvorschriften wohl nicht mehr genehmigt werden. Und wenn, dann nur mit hohen Lärmschutzwänden.

„Beim Bahnausbau wollen wir Lärmschutzwände verhindern, und mitten in der Stadt würden wir dann welche bauen“, lehnt der Stadtchef eine solche Lösung ab.

Forderungen der SPD, die Planungen auf Null zu stellen und nach alternativen Standorten zu suchen (wir berichteten), erteilte Grundner eine Absage. „Kein Standort ist hundertprozentig ideal. Und die Zeit zu suchen, haben wir nicht. Der Zug muss jetzt aufs Gleis gestellt werden.“

Die SPD hatte vor kurzem erneut kritisiert, der Stadtrat sei mit der Bewerbung zur Landesgartenschau „unnötigem Druck“ ausgesetzt worden. Es mute seltsam an, dass der Stadtrat aufgrund der Bewerbung zur Landesgartenschau zur Entscheidung über die Verlagerung der Sport- und Freizeitstätten regelrecht getrieben worden sei, weil Bürgermeister und Verwaltung so getan hätten, als sei das Freibad wegen des schlechten baulichen Zustands kurz vor der Schließung, so die SPD. Seit jedoch im August bekannt geworden sei, dass Dorfen mit seiner Bewerbung gescheitert ist, sei auch das Thema Sporstättenverlagerung keines mehr. Bemängelt wurde von der SPD auch, dass es offenbar noch keine Verhandlungen mit Grundstückseigentümern in Rutzmoos gegeben habe.

Grundner sagte dazu, es habe „erste Gespräche“ gegeben. Gleichzeitig kündigte er an, dem Projekt oberste Priorität zu geben. „Wir müssen da auf die Tube drücken. Noch jede Stadt hat es geschafft, ihre Sportanlagen an den Stadtrand zu verlagern. Dann werden wird das auch schaffen“, so Grundner.

Mit der Auslagerung und dem Neubau der Freizeit- und Sportanlagen in Rutzmoos könne für Bürger und Vereine ein attraktiver Sportpark entstehen. Für die Vereine biete das den Vorteil, dass eine zentrale Infrastruktur geschaffen werde könne, beispielsweise ein gemeinsames Vereinsheim. CSU-Stadtrat und Sportreferent Toni Stimmer machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig ein Neubau der Sportanlage sei. Der TSV Dorfen etwa habe so einen enormen Mitgliederzulauf, dass bereits ein Aufnahmstopp verhängt worden sei. „Der TSV, und nicht nur der TSV braucht dringend neue Flächen.“

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