Wasser aus allen Richtungen: Den Segen für das neue TSF der Feuerwehr Esterndorf hat Pfarrer Johann Eschbauer (l.) gespendet. Nass vom Dauerregen wurden (v .r.) Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl, Kreisbrandinspektor Rudolf Angermaier, Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner und Kreisbrandrat Willi Vogl. Foto: Weingartner

Feuerwehr Esterndorf

Neues Einsatzfahrzeug „gibt richtigen Schub“

Die Ortsfeuerwehr Esterndorf hat am Sonntag mit einer Festveranstaltung ihr neues Einsatzfahrzeug (TSF) offiziell in Dienst gestellt.

Esterndorf – Nach einem Gottesdienst unter freiem Himmel bei strömendem Regen hatte Pfarrer Johann Eschbaumer das rund 120 000 Euro teure Fahrzeug gesegnet. Pitschnass zogen die zahlreichen Gäste danach in die Festhalle, wo gefeiert wurde und wo es bedeutend gemütlicher war.

Mit dem neuen Auto hat das 37 Jahre alte Oldtimer-Einsatzfahrzeug der Esterndorfer Wehr ausgedient. „Wir sind stolz auf unser neues TSF“, sagte Kommandant Christian Taggruber. Das habe der Ortsfeuerwehr mit derzeit 28 Aktiven „einen richtigen Schub gegeben“ und sei gerade für die Jungen wieder Ansporn, sich bei der Ortswehr aktiv zu engagieren. Das TSF habe neben der Standardausrüstung für die Bandbekämpfung weitere Gerätschaften zur Technischen Hilfeleistung an Bord. Die Einsatzfälle bei den aktuellen Katastrophen zeigten, welchen Wert und Bedeutung auch Ortsfeuerwehren haben, sagte Taggruber. Er dankte der Stadtführung, dass sie zu ihren zehn Feuerwehren stehe und sie gut ausrüste für den Notfall zum Schutz der Bürger.

Der Austausch des 37 Jahre alten Einsatzfahrzeugs sei „zwingend notwendig“ gewesen, betonte Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner. Die Einsatzfähigkeit beim Brand- und Katastrophenschutz sei schließlich Aufgabe der Stadt. Am Anfang der Ersatzbeschaffung 2013 habe man in Esterndorf noch über die Einsatzstärke der Wehr diskutiert und etwas Probleme gehabt: „Der Engpass ist inzwischen behoben.“ Esterndorf sei eine der Dorfener Ortswehren, die einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bürger leiste.

Kreisbrandrat Willi Vogl wies darauf hin, dass die Ortswehren in Notfällen in den Ortsteilen sehr schnell helfen können. Und es sei „schön“, dass mit dem neuen Auto auch der Ansporn, sich bei der Feuerwehr sich für Andere einzusetzen, wieder gestiegen sei.

Dorfens Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl betonte schließlich, dass mit dem neuen TSF mit der Zusatzbeladung die Wehr jetzt auch mehr technische Hilfeleistung bewältigen könne. Für die Bürger im Stadtgebiet bedeute das mehr Sicherheit.

Hermann Weingartner

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