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Über 100 ehrenamtliche Helfer kamen zum Neujahrsempfang der Pfarrei Dorfen. Pfarrer Janusz Gadek (l.) bedankte sich für ihre Einsatz.

Pfarrei Maria Dorfen

Pfarrer dankt ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz

Dorfen – Auf ein breites Fundament ehrenamtlicher Helfer kann die Pfarrei Maria Dorfen bauen. Beim Neujahrsempfang der Pfarrei wurde deren Engagement herausgestellt und gelobt.

Rund 100 Ehrenamtliche, Vertreter der Kirchengremien und Ehrengäste haben sich am Freitagabend nach einem Gottesdienst im Pfarrheim am Ruprechtsberg zusammengekommen. Pfarrer Janusz Gadek bedanke sich mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bei den vielen Ehrenamtlichen, die in Dorfen und im ganzen Pfarrverband tätig sind. Mit dem großen Engagement in den Kirchengremien und kirchlichen Angeboten bildeten sie das Fundament, das man für eine funktionierende Kirche vor Ort brauche. Eine große Entlastung sei nach der Fusion der beiden Kirchenverwaltungen Dorfen und Oberdorfen Richard Fugmann, der seit Juli 2017 als neuer Verwaltungsleiter des Pfarrverbands tätig ist.

Von der Kirchenverwaltung berichtete Kirchenpfleger Anton Haberstetter. Demnach hat der Verwaltungsverbund bereits drei Mal getagt. Die erste Zusammenarbeit habe „reibungslos geklappt“. Im Bereich Sanierung seien drei Bauanträge beim Erzbischöflichen Ordinariat gestellt, informierte Haberstetter. Nach sechs Jahren Antragsfrist gehe es nun endlich vorwärts bei der Marktkirche, freute sich der Kirchenpfleger. Im Gotteshaus ist innen immer noch ein Schutzgerüst zur Deckensicherung. Für das Projekt Marktkirche habe es im Mai 2017 grünes Licht aus dem Ordinariat gegeben. 2019 soll das Sanierungsprojekt beginnen, hofft man in Dorfen. In der Maßnahmen-Priorisierung des kirchlichen Bauamtes sei der Antrag für die Gesamtsanierung der St. Sebastians-Kirche „zurückgestellt“. In absehbarer Zeit sei dort mit keiner Maßnahme zu rechnen. Beim Pfarrheim habe man inzwischen einen ablehnenden Bescheid erhalten. Die „wichtigsten Maßnahmen“ werde man nun in Eigenregie in Angriff nehmen. Das seien die Sanierung der Risse im Innenbereich, der Fassade und Fenster. Für 2019 sei die Erneuerung der alten Haustechnik, wie der Elektrik, vorgesehen.

In der Versammlung stellte sich auch Verwaltungsleiter Fugmann vor. Er ist für die Pfarrverbände Dorfen und Buchbach tätig. Seine Zuständigkeitsbereiche seien die Bauverwaltung und Immobilienbetreuung, Gremiumsarbeit und deren Beschlüsse umsetzen, das Finanzwesen mit Haushaltsplanung und die Personalorganisation. In der neuen Kooperation der Pfarreien Dorfen und Oberdorfen wurden innerhalb des Pfarrverbands die Haushalte, beziehungsweise Kirchenstiftungen, zu einem gemeinsamen Haushalt zusammengeführt. Haushaltsposten, die beide betreffen, wie Personal, Seelsorge oder Liturgie, müssten so nur noch einmal geführt werden. Die Kirchenverwaltungen kümmerten sich weiter um ihre bauliche Maßnahmen sowie deren Finanzierung und Abwicklung. Das bestehende Vermögen der jeweiligen Kirchenstiftung bleibe erhalten und werde durch den Verwaltungsverbund nicht berührt.

Bürgermeister Heinz Grundner sagte, die politische und kirchliche Gemeinde Dorfen pflege seit jeher „ein gutes Miteinander“. Das solle auch so bleiben. In vielen gemeinsamen Diensten habe man einige Überschneidungen. In dem Zusammenhang lobte Grundner die vielen fleißigen Helfer auch im kirchlichen Ehrenamt, die einen „unbezahlbaren Dienst“ leisteten. „Ohne die geht’s nicht“, sagte der Stadtchef.
Hermann Weingartner

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