Projekt in Sierra Leona 

Schule statt Kinderarbeit: Kirchengemeinde will helfen

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Kinderarbeit ist in der so genannten Dritten Welt weit verbreitet. Geschuldet ist dies der großen Armut der Menschen dort. Aus dieser Armutsfalle gibt es nur einen Ausweg: Bildung. Da setzt das Projekt „Schule statt Kinderarbeit“ an, das von der evangelischen Kirchengemeinde Taufkirchen-Dorfen unterstützt wird.

Dorfen– Konkret geht es um ein Projekt im westafrikanischen Sierra Leone. Die ehemalige britische Kolonie ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die evangelische Kirchengemeinde Taufkirchen-Dorfen unterstützt das Projekt im Distrikt Tonkolili. Dort wird 200 Kindern zwischen sechs und 13 Jahren der Schulbesuch ermöglicht. Gleichzeitig werden ihre Eltern in nachhaltiger Landwirtschaft geschult. Auf diese Weise werden höhere Erträge erzielt, und die Kinder müssen nicht mehr mithelfen, Geld zu verdienen, sondern dürfen in die Schule gehen.

Ob Einzelspenden von Gemeindemitgliedern, Spendenaktionen in Kindergottesdienst, Konfirmanden- und Präparandenunterricht und Jugendarbeit oder Benefizkonzerte – das Projekt wird von der Kirchengemeinde vielfältig unterstützt. Schon mit 50 Euro ist der Schulbesuch eines Kindes in Sierra Leone für ein Jahr gesichert.

Rund 650 Euro sind in der Kirchengemeinde bereits für das Projekt zusammengekommen.

Pfarrerin Annette Schumacher hat dazu eine klare Haltung: „Da kannst du nichts machen – ist das Lebensgefühl vieler Menschen angesichts von Armut und Leid in der Welt. Doch man kann sehr wohl etwas machen.“ Und zwar am Sonntag, 3. März. Dann findet um 11.15 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Dorfen eine Aktion statt. Jugendliche der Kirchengemeinde bieten selbst gebackenes Brot an und bitten um eine Spende für „Schule statt Kinderarbeit“.  

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