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Die Stadt schafft mehr Fahrradabstellplätze am Dorfener Bahnhof.

Stadt baut am Bahnhof

Radlständer sollen keine Autos verdrängen

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Die Stadt will am Dorfener Bahnhof erneut zusätzliche Autoparkplätze und Fahrradständer schaffen. Weit über 100 000 Euro werdendafür ausgegeben.

Dorfen – Der Bau zusätzlicher Fahrradabstellplätze geht auf einen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion zurück. Ihm hat der Bau- und Verkehrsausschuss des Stadtrates zwar zugestimmt, die Standortfrage aber erweitert. Laut dem SPD-Antrag sollen mindestens 100 neue Stellplätze gebaut werden, und dies östlich im direkten Anschluss an die bestehende Fahrradabstellanlage.

Die SPD begründet ihren Antrag damit, dass die Wintermonate gezeigt hätten, dass immer mehr Dorfener „das Fahrrad als praktisches Verkehrsmittel für den Weg zum Bahnhof nutzen“. Der Bau- und Verkehrsausschuss hat nun den Planungsauftrag für die Fahrradständer an das Ingenieurbüro Schelzke in Isen vergeben. Untersucht werden sollen dabei drei Standorte: Und zwar der, von der SPD vorgeschlagene östlich der bestehenden Anlage sowie zusätzlich auf Antrag von Vizebürgermeister Günter Drobilitsch ein möglicher Standort südwestlich des Bahnhofes an der Schienenanlage der Bahn. Und die Verwaltung brachte den Vorschlag ein, die Fahrradabstellanlage am Ende des Radwegs Taufkirchen-Dorfen bei der alten Bahnmeisterei zu errichten. Dazu laufen derzeit Verhandlungen mit der Bahn, ob die Stadt dafür ein Grundstück kaufen könnte. Der Vorteil dieses Standortes: Für die zusätzlichen Fahrradständer würden keine Autostellplätze wegfallen. Bei den beiden anderen Varianten wäre dies aber der Fall. Gebaut werden soll die Anlage möglichst noch in diesem Jahr. Im Haushalt wurden dafür 60 000 Euro bereitgestellt.

Neue Autoparkplätze werden östlich des Bahnhofes entstehen. Dort hat die Stadt bereits vor einigen Jahren provisorische Stellplätze angelegt. Diese werden jetzt auf dem vorhandenen Restgrundstück, das derzeit als Blühfläche für Insekten genutzt wird, realisiert. Die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten wurden an die Firma Wimmer aus Wurmsam zum Angebotspreis von 57 000 Euro vergeben. Im Ausschuss war der Standort nicht unumstritten, da die Fläche auch als möglicher Standort für ein neues Gerätehaus der Feuerwehr Hausmehring in der Diskussion ist. Die Verwaltung konnte diese Bedenken aber zerstreuen, da die Parkplätze nur ein Provisorium darstellten und dadurch keine andere Nutzung verhindert werde.

Aktuell stehen am Dorfener Bahnhof etwa 450 Autoparkplätze und 400 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Die SPD glaubt, dass – je mehr Fahrradabstellanlagen gebaut werden – umso mehr Dorfener Pendler steigen vom Auto aufs Fahrrad um.

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