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Zum Prosit aufs neue Dorfener Rathaus rief Rupert Rigam, Geschäftsführer des Bauunternehmens Rigam, am Ende seines Richtspruchs auf. Die Musiker und die geladenen Gäste hören aufmerksam zu.

Richtfest in Dorfen

Rathaus-Neubau: Voll im Soll

Das Dorfener Rathaus nimmt Gestalt an. Mittlerweile steht der Rohbau des 8,5 Millionen Euro teuren Projekts. Das wurde am Donnerstag mit dem Richtfest gefeiert – sieben Monate nach der Grundsteinlegung.

Dorfen – Bürgermeister Heinz Grundner hatte zur „ersten Sitzung“ im neuen Saal im dritten Obergeschoss hoch über dem Rathausplatz geladen. Neben Vertretern der beteiligten Firmen, Handwerkern und einigen Stadträten kamen zahlreiche Ehrengäste wie Dorfens Geistlichkeit, Landrat Martin Bayerstorfer und der Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags, Hans Wiesmaier.

Der Rohbau lässt erahnen, wie das Rathaus einmal aussehen wird. Die Gäste waren beeindruckt vom Raumkonzept. Als sehr gelungen wurde der große Lichthof bewertet, der sich über alle Stockwerke erstreckt. Beeindruckend stellte sich auch der hohe Rathaussaal mit den großen Fenstern dar, der für Trauungen und Veranstaltungen auch getrennt genutzt werden kann. Und sollte es in den Sitzungen, wie oft üblich, heiß hergehen, stünde zur Abkühlung eine Dachterrasse zur Verfügung – mit schönem Blick über die Altstadt.

Grundner sprach allen Beteiligten seine Hochachtung dafür aus, „was in nur sieben Monaten geschaffen wurde“. Wie es aussehe, könne man zum Jahresende einziehen. Bayerstorfer lobte, dass sich der Stadtrat für den zentralen Standort entschieden habe. Da gehöre ein Rathaus hin.

Dass die Arbeiten zeitlich und kostenmäßig im Plan sind, darauf verwies Architekt Armand Kühne vom Eichstätter Architektenbüro Diezinger. Mit dem Bau habe man den Spagat zwischen Moderne und umgebender historischer Bausubstanz geschafft. Der Richtspruch oblag Rupert Rigam, Geschäftsführer des bauausführenden Unternehmens Rigam.

prä

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