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Zu der Demonstration gegen die AfD hatte die Spaßpartei „Die Partei“ aufgerufen. 

AfD-Veranstaltung und Gegendemo

Rote Karten und markige Sprüche

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Dorfen – Die AfD in Dorfens guter Stube. Das wollten viele am Mittwochabend nicht akzeptieren. Der Protest gegen den Auftritt des AfD-Bundestagsabgeordneten Hansjörg Müller im Gasthaus am Markt begann mit einer kleinen Kundgebung in der Innenstadt.

Kurz darauf war die Wirtsstube schon vor Beginn der Veranstaltung überfüllt – mehrheitlich besetzt von der Dorfener Gegenfraktion.

Die Stimmung war von Anfang an aufgeladen. Die „Besetzer“ zogen bei Sprüchen des Hauptredners und weiterer AfD-Politiker immer wieder rote Karten.

Es müsse wieder die soziale und rechtliche Ordnung hergestellt werden, erklärte AfD-Bezirkstagskandidat Peter Junker aus Finsing. „Nur gemeinsam können wir den Karren wieder aus dem Dreck ziehen“, appellierte er an CSU, SPD und Freie Wähler.

„Unser Land ist aus den Fugen geraten“, rief der Taufkirchener AfD-Landtagskandidat Martin Huber und erntete dafür Riesenbeifall. „Unser Gesetz gilt für alle, auch für Ausländer. Wer Gastrecht missbraucht, muss abgeschoben werden“, forderte Huber.

An der Demonstration hatten zuvor vorwiegend auswärtige Personen teilgenommen. „Hier demonstriert der rationale Widerstand“, hieß es auf einem der Plakate der Spaßpartei „Die Partei“. Da im Internet auch eine linke Gruppierung aus München zur Teilnahme aufgerufen hatte, sicherten mehrere Dutzend Polizeibeamte die Veranstaltung der AfD. An der Demo nahmen auch Vertreter des Dorfener Stadtrats teil. Es gelte, die Demokratie zu verteidigen, sagte eine Teilnehmerin (Bericht folgt). 

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