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Statt im Heustadl, wo der Bauernmarkt jeden Freitag stattfindet, feierte der Verein bei Frühlingswetter sein 25-jähriges Bestehen im Biergarten. Vorsitzender Klaus Blasi (r.) begrüßte die Gäste und machte einen kurzen Rückblick.

Schmackhafte Nahrungsmittel für Dorfen seit 1994 

25 Jahre Bauernmarkt mit „treuen Kunden und guade Leut“

Herrliches Frühlingswetter lockte gestern wahre Besucherscharen nach Dorfen zum Mittefastenmarkt. Traditionell hat dann immer auch der Bauernmarkt Dorfen im Bundwerk-Holzheustadl am B15-Isen-Wehr (Flutkanal) geöffnet. Gestern feierte der Bauernmarktverein Dorfen dort sein 25-jähriges Bestehen. 

DorfenVereinsvorsitzender Klaus Blasi erläuterte kurz die Geschichte des Bauernmarkts und fasste zusammen: „Mia machen das gern und ham unser Freud dran.“ Der Bauernmarkt habe „viele treue Kunden und guade Leut“.

Jede Menge Glückwünsche und Lob gab’s von den vielen Besuchern sowie den Festgästen Vizelandrat Jakob Schwimmer und Bürgermeister Heinz Grundner. „Überwältigt von dem schönen Platz an der Isen“, gab sich Schwimmer. „Da stimmt alles.“ Entscheidend sei, dass die Produkte direkt von den Erzeugern kommen, die die Leute kennen, aus der Region mit kurzen Wegen. „Das ist optimal“ und zeichne den Bauernmarkt aus.

Großes Lob verteilte auch Grundner an den Verein und seine über 30 Mitglieder, die den Bauernmarkt jede Woche frisch beliefern. Der Bauernmarkt „hat sich etabliert, man kann jeden Freitag regional einkaufen und wird mit guten Speisen und Getränken versorgt. Die Kunden „bekommen gute, schmackhafte Nahrungsmittel, dafür „seid’s ihr Garant“. Die Dorfener und das Umland kämen „gerne zum ältesten Bauernmarkt in der Region des östlichen Landkreises“. Das habe sich nach „einigen Geburtswehen als Institution bestens bewährt hat. Das ist euer Verdienst“.

2016 habe der Bauernmarkt den Umweltpreis der Stadt Dorfen verliehen bekommen, weil der einen Beitrag zum Umweltschutz leiste durch regional erzeugte Produkte. Die Stadt sei übrigen mit dem Bauernmarkt als Mieter des alten Heustadls „hochzufrieden“.

Blasi erinnerte, dass der Bauernmarkt von Anfang an eine Erfolgsgeschichte gewesen sei: „Bereits bei der Eröffnung am 18. März 1994 „san mia glei überrannt wordn. Ein turbulenter Dog“. Den Markt einzurichten sei „ein riesengroßer Akt gewesen, der sich aber ausgezahlt hat“. Seit 1999 ist er auch ein eingetragener Verein.

Der Bauernmarkt hat immer freitags zwischen 11.30 und 16 Uhr geöffnet, immer mit dem gleichen Motto: „Aus dem Umland frisch auf den Tisch“. Günther Drobilitsch war erster Gründungsvorsitzender. Treibende Kraft, einen Bauernmarkt zu etablieren, war Nikolas Franzl aus Urtlfing. Ausgegangen sei die Bauernmarkt-Idee damals von hiesigen Ortsbauern und Ortsbäuerinnen.  wei

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