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Gratulation: Die Bündnis-Sprecherinnen Michaela Meister (r.) und Martine Driessen (l.) überreichen den Preis an Veronika Schwarzenböck.

Preis für Toleranz und Demokratie

Schwarzenböck beleuchtet dunkles Kapitel

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Dorfen – Viele strahlende Gesichter gab es bei der erstmaligen Verleihung des „Preises für Toleranz und Demokratie“ vom Bündnis „Dorfen ist bunt“ an Veronika Schwarzenböck.

Der mit 500 Euro dotierte Preis würdigt die Verdienste von Schwarzenböck um das Buch „Wie kam der Davidstern nach Dorfen?“.

Die junge Frau aus St. Wolfgang erstellte das komplette Layout für die umfangreiche Dokumentation über die Geschichte von etwa 200 bis 300 heimatlosen Menschen im Dorfen der Nachkriegszeit, die „Displaced Persons“ (DP) genannt wurden. Rund ein Jahr nach Erscheinen hat das Buch eine weltweite Verbreitung gefunden und findet sich auch in den Regalen von Bibliotheken der renommiertesten Universitäten der USA, wie Cambridge oder Stanford.

„Im reich bebilderten Buch gelingt es auf ansprechende Weise, das Schicksal vor allem osteuropäischer Juden, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten, zu großen Teilen zu rekonstruieren“, heißt es in der Laudatio. „Besonders beeindruckend gelang das Kapitel über den Besuch ehemaliger DP aus Israel, bei dem an der Stelle eines ehemaligen jüdischen Kibbuz, der so genannten Blumengartenschule, eine Gedenktafel mit Informationen und historischen Fotos aufgestellt wurde.“

Das Buch der Autoren Monika Schwarzenböck, Doris Minet, Elisabeth und Adalbert Wirtz kostet 12,80 Euro und ist in der Dorfener Buchhandlung erhältlich. 

Wolfgang Krzizok

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