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Wenn Ort, Text und Stimme verschmelzen: Hoch über Dorfen, am Ruprechtsberg, las Dadar Chaychi Moghadam aus der „Der Drachenläufer“. Im Amphitheater der Mittelschule wurde bei der Abschlussveranstaltung eine Szene aus „Momo“ gespielt (Foto).

Nacht der (W)orte

Sechs außergewöhnliche Lesungen

Dorfen – Viel Lob gab es für das P-Seminar des Gymnasiums Dorfen: „Nacht der (W)Orte“. Zum zweiten Mal fand die außergewöhnliche Veranstaltung statt.

Das Schüler-Team hatte mit Seminarleiter Alexander Gohlke die tolle Idee sehr gut organisiert und umgesetzt.

Die „Nacht der (W)Orte“ war als abendliche Leseveranstaltung an besonderen Orten in der Stadt Dorfen konzipiert. Sie verband ungewöhnliche und teilweise nicht öffentlich zugängliche Plätze im Stadtgebiet mit passenden literarischen Texten. Zusammen mit Führern machten sich in kleinen Gruppen insgesamt rund 70 Teilnehmer zu den einzelnen Stationen auf den Weg. Eine Lesung dauerte etwa 15 Minuten.

An einigen Orten im Freien, wie am Ruprechtsberg oder am Isen-Flutkanal war es ziemlich frostig. Der ungewöhnliche literarische Genuss erwärmte allerdings die begeisterten Zuhörer. Am Ende konnte sie das P-Seminar freuen, dass es ausgezeichnet gelungen war, die Intention hinter dem Projekt umzusetzen. Ort, Text und Stimme harmonierten und verschmolzen zu einer wunderbaren Verbindung.

Leseorte waren: Marienstift Dorfen: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (Gastleser Hans Elas); Krypta Pfarrkirche: „Sakrileg“ (Julia Greimel); altes Party-Haus Apothekergasse: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (Moritz Michl); Dachboden Kindergarten Pfiffikus: „Die unendliche Geschichte“ (Hannah Jung); Pavillon am Isen-Flutkanal: „Winnetou“ (Kalle Oefele); Aussichtsbank Ruprechtsberg: „Der Drachenläufer“ (Dadar Chaychi Moghadam).

Zum Schluss ging’s zur Abschlussveranstaltung ins Amphitheater der Mittelschule. Dort gab’s eine moderne Szene aus „Momo“ als Lesung und szenisches Spiel von Laura Keidel und dem Theaterensemble des Gymnasiums Dorfen.

Hermann Weingartner 

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