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Einen Notfallkoffer für den Stadtrat hat Anton Stimmer (3. v. r.) von der CSU-Fraktion erhalten. Übereicht wurde er (v. l.) von Martin Greimel, Sebastian Sperr, Landrat Martin Bayerstorfer, Bürgermeister Heinz Grundner, Altbürgermeister Josef Sterr, Michael Oberhofer und Barbara Lanzinger. 

Zum 60. Geburtstag

CSU spendiert Stadtrat Stimmer Erste-Hilfe-Set

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Hampersdorf – Volksfeststimmung im ländlichen Grünwald Dorfens: Über 150 Gäste haben am Samstag Anton Stimmer, den „heimlichen Bürgermeister Hampersdorfs“, hochleben lassen.

Der selbstständige Kfz-Meister, Dorfener Stadtrat und Schützenmeister von Germania Hampersdorf, hat seinen 60. Geburtstag gefeiert. Die Feier mit zahlreicher Prominenz, darunter Landrat Martin Bayerstorfer und sein Stellvertreter Jakob Schwimmer, fand im Festzelt vor dem Schützenheim statt.

Stimmer ist in dem knapp 200-Seelen-Dorf Hampersdorf eine Institution. Dort geboren und aufgewachsen steht er seit vielen Jahren den Germania-Schützen vor. Im Alter von 14 Jahren trat Stimmer in den Verein ein. Sportleiter Michael Piehl würdigte den Jubilar als treibende Kraft und Rückgrat von Germania. Maßgeblich hat Stimmer dazu beigetragen, dass der Schützenverein schon früh an den Gaurundenwettkämpfen teilnehmen konnte. 1985 wurde Stimmer zum zweiten Schützenmeister gewählt, 1996 zum ersten. Nachdem der Verein Ende der 90-er Jahre aus dem langjährigen Vereinslokal „Zur Halle“ weichen musste, ermöglichte Stimmer den Schützen auf seinem Grundstück in Hampersdorf den Bau eines eigenen Vereinsheims.

Zu seinem runden Geburtstag hat sich Stimmer keine Geschenke gewünscht. Er stellte lieber eine Spendenbox auf. Das Geld will er für einen sozialen Zweck spenden. Gewerbereferent Martin Greimel überreichte Stimmer von der CSU-Fraktion aber ein „Erste- Hilfe-Set“ für seine Arbeit als Stadtrat. Darin enthalten unter anderem Entspannungs-Tee, Pflaster für harte politische Auseinandersetzungen, Tempo-Taschentücher für verschnupfte Gremiumsmitglieder „auf der anderen Seite“ und Ohrenschützer, „wenn wohlgemeinte Wortbeiträge einfach zu viel werden und die Argumente an den Haaren herbeigezogen werden“. Dazu gab es von Stadträtin Barbara Lanzinger ein kleines Tragerl Veldener Volksfestbier, mit entsprechender Anweisung, wann welches Bier getrunken werden soll, wenn dem Jubilar die „Gaudi“ im Stadtrat mal wieder zu viel wird. Bürgermeister Heinz Grundner würdige Stimmer als verlässlichen Eckpfeiler in der CSU-Fraktion, der auch als Sport- und Vereinsreferent hervorragende Arbeit leiste.

Bei ausgezeichneten Speisen vom St. Wolfganger Gasthaus „Zum Schex“ wurde bis in die Morgenstunden gefeiert. Toni Schlehhuber und seine Musikanten sorgten für schmissige Musik und bullenstarke Witze. 

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