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Mit Medaillen und Urkunden zeichnete (v. l.) Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber Andreas Franzl.

Staatsehrenpreis

Bayerns beste Brenner

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Mit dem Bayerischen Staatsehrenpreis wurden die zehn besten Edelbrenner Bayerns ausgezeichnet. 

Auch Siglinde und Benedikt Pointner wurden mit Medaille und Urkunde ausgezeichnet. 

Lindau/Dorfen Mit dem Bayerischen Staatsehrenpreis hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in Lindau am Bodensee die zehn besten Edelbrenner Bayerns ausgezeichnet. „Sie haben gezeigt, dass Sie wahre Meister Ihres Fachs sind“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. Unter den Preisträgern sind Andreas Franzls Hofbrennerei Oberkorb (Dorfen) und die Pointner Edelbrand Destilleri (Pemmering).

Laut Kaniber soll die Prämierung auch die Leistungen der Edelbrenner für die bayerische Kulturlandschaft ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen. Schließlich sei die Veredelung von Streuobst zu feinen Bränden ein wertvoller Beitrag zum Erhalt regionaltypischer Landschaften, erklärte sie laut einer Pressemitteilung ihres Ministeriums. „Edelbrände sind nicht nur Kulturlandschaft in höchster Konzentration, sondern auch ein Stück Heimat“.

Kaniber appellierte an die Brenner im Freistaat, möglichst Rohstoffe aus der Region zu verwenden. Das stärke die heimische Landwirtschaft und trage dem Wunsch der Verbraucher nach regionalen Qualitätsprodukten Rechnung. Der Staatsehrenpreis ist ein Eckpfeiler der Initiative „Bayern Brand – Wir brennen für Bayern!“, die das Landwirtschaftsministerium 2014 gemeinsam mit den drei Klein- und Obstbrennerverbänden der Regionen Franken, Lindau und Südostbayern ins Leben gerufen hatte.

Grundlage für die Auszeichnung sind die Ergebnisse der Bayerischen Obstbrandprämierung, bei der die Brenner im Freistaat alle zwei Jahre ihr Können unter Beweis stellen. Mehr als 640 Proben von über 140 Betrieben wurden nach wissenschaftlichen Kriterien analytisch, sensorisch geprüft und von einer unabhängigen Expertenjury bewertet. 

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