Ulrike Scharf hat sich für die Förderung des ESC-Stadions eingesetzt.

CO2-Einsparung

Staatszuschuss für Dorfener ESC-Stadion

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Dorfen – Der Freistaat Bayern wird das Eisstadion des ESC Dorfen finanziell fördern. Wie Umweltministerin Ulrike Scharf in einer Pressemitteilung schreibt, werden die innovativen Methoden des ESC zur Energieeinsparung gewürdigt.

„Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht – die Förderung solcher Vorzeigeprojekte, wie das Eisstadion bei uns in Dorfen zeigt, dass es sich lohnt umweltbewusst und weitsichtig zu planen, zu bauen und zu sanieren. Ich habe mich für die Förderung der Dorfener Sport- und Erholungseinrichtung bei unserem Innenminister Joachim Herrmann eingesetzt und freue mich sehr über diese Zusage“, schreibt die Heimatabgeordnete und Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz.

Insgesamt wurden in ganz Bayern zwölf kommunale Vorzeigeprojekte mit hervorragender CO2-Einsparungsbilanz für die aktuelle EFRE-Förderperiode 2014 bis 2020 ausgewählt – es stehen rund 30 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Beim ESC kommt seit 1971 eine Wärmekopplung zum Einsatz. Mit der Abwärme der Eisbereitung wird das städtische Schwimmbad beheizt. Mit der Dacherneuerung wurde das Stadion auch wärmegedämmt. Wärmerückgewinnung, Solarthermie und zwei Photovoltaikanlagen sind installiert worden. Mit der Abwärme der Verdichter und einer Kernaktivierung wird die Grundschule am Mühlanger nebenan beheizt. Die Luftentfeuchtung in der Halle gilt als einmalig im Land. Der ESC hat dazu ein selbst erfundenes Prinzip umgesetzt. Nachts wird die warme, feuchte Luft durch Ventilatoren mit wenig Stromverbrauch von oben hinunter auf das Eis geblasen, wo die Luft gefriert. Ziel des ESC ist es, die Abhängigkeit von Energie durch innovative Konzepte weiter zu reduzieren, etwa mit einem Blockheizkraftwerk.

Laut Scharf kann die Stadt Dorfen bis Mitte nächsten Jahres einen Förderantrag für für konkrete Projekte vorbereiten.   

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