Parkflächen an der Bahnhofstraße

Stadt nimmt Vorkaufsrecht nicht wahr

Kaum war der Erlass der neuen Sanierungssatzung „Historische Altstadt mit angrenzenden Innenstadtflächen und Bahnhofsumfeld“ im Stadtrat beschlossen (wir berichteten), wurde in gleicher Sitzung über die Ausübung eines Vorkaufsrechts für ein Grundstück entschieden.

Dorfen – Die Satzung räumt der Stadt im Sanierungsgebiet ein Vorkaufsrecht ein, wenn dies städtebaulichen Zielen dienlich ist.

Auf dem betreffenden Grundstück ist Wohnbebauung zulässig. Es liegt im neu erweiterten Umgriff „Bahnhofsumfeld“ und soll verkauft werden. Dabei handelt es sich um die beiden Parkflächen an der Bahnhofstraße neben der Bahnhofsrestauration.

„Interessant“ sei das allemal, so einige Stadträte. Beraten wurde, ob die Stadt das Grundstück erwerben sollte, nachdem schon beim Verkauf des Bahnhofs „geschlafen“ worden sei, das an einen privaten Investor veräußert wurde. Das wurde Bürgermeister Heinz Grundner (CSU) als Versäumnis vorgeworfen. Weil es jetzt bei dem Grundstücksgeschäft auch um Finanzen ging, wurde zwischenzeitlich Nichtöffentlichkeit hergestellt. Offenbar war der Stadtratsmehrheit der Grundstückspreis zu hoch. Bauamtsleiter Franz Wandinger sagte der Heimatzeitung auf Nachfrage, die Stadt habe ihr Vorkaufsrecht nicht wahrgenommen. Bald sei mit einer Bebauung zu rechnen. 

Hermann Weingartner

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