Die Skulptur „Jakob auf der Himmelsleiter“.

Lagerung im Bauhof

Stadt: Wir schätzen Kokocinski-Skulptur

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Die Stadt Dorfen hat den Vorwurf zurückgewiesen, sie würde das Werk eines weltbekannten Künstlers verkennen.

Dorfen – Dass die „Jakobsleiter“ von Alessandro Kokocinski im Bauhof lagere, sei vielmehr Ausdruck dessen, „dass wir den Wert der Skulptur kennen und schätzen“ und die „Frage des bestmöglichen Standorts von besondrer Bedeutung“ sei, schreibt Stadtsprecher Georg Seitz in einer Mitteilung.

Der Künstler, Maler und Bildhauer Alessandro Kokocinski hatte von 1988 bis 1995 auf Schloss Kalling bei Dorfen gelebt. Anlässlich der Sanierung und Eröffnung des Kulturzentrums Jakobmayer hat Kokocinski seine Verbundenheit mit der Stadt durch die Schenkung der Skulptur zum Ausdruck gebracht. Die Stadt musste nur Material- und Transportkosten für das Kunstwerk übernehmen.

„Als Standort war ursprünglich der Untere Marktplatz östlich der Marktkirche, etwa auf Höhe des Jakobmayer vorgesehen“, so Seitz. Dieser sei jedoch aufgrund insbesondere zweier Umstände verworfen worden. Auf der Fläche fänden regelmäßig Veranstaltungen verschiedenster Art statt, etwa Märkte, Musikfestivals und Freilichttheater. Die Skulptur müsste jedes Mal ab- und wieder aufgebaut werden. Das Hauptargument gegen den Standort sei jedoch die filigrane Ausführung des Werkes. Es seien Schäden durch Vandalismus und Witterungseinflüsse zu befürchten gewesen.

Die „Jakobsleiter“ wird laut Seitz im neuen Rathaus einen Platz finden und in dem über alle Etagen reichenden Lichthof aufgestellt werden. Seitz: „Damit ist ein würdiger und sicherer Standort gegeben.“ ar

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